Kindenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Testphase für neues Parkraumkonzept in der Hauptstraße startet im Spätsommer

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In der Kindenheimer Hauptstraße sollen demnächst für ein Jahr auf Probe mit gelben Markierungen Parkbuchten eingezeichnet werden. Andreas Müller, Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Leiningerland, hat den Gemeinderat am Montagabend über den aktuellen Stand der Dinge beim neuen Parkraumkonzept informiert.

Die aktuellen Pläne sehen eine Veränderungen zum bisherigen Konzept vor: Für den Bereich zwischen Krautbach- und Borngasse sind jetzt nur noch zwei Parkbuchten vorgesehen. Bisher standen hier bis zu vier Fahrzeuge und der Gemeinderat hatte sich eigentlich für drei Parkgelegenheiten ausgesprochen. „Es kam aber Widerspruch von den Anliegern, dem wir nichts entgegensetzen können, denn sie haben Schwierigkeiten, auf ihre Grundstücke zu gelangen“, erklärte Müller die Entscheidung.

Das neue Parkraumkonzept sieht von der Berg- bis zur Andingstraße zwölf Parkbuchten vor. „Das sind 50 Prozent weniger im Vergleich zur vorherigen Situation ohne eingezeichnete Plätze“, so Müller. Das sei aber in vielen Gemeinden so, in denen bisher freier Raum mit einzelnen Parkeinheiten versehen würden. Weniger Parkplätze seien da eine logische Folge. Im Spätsommer sollen die Markierungen in Kindenheim gemacht werden. Änderungen lassen sich laut Müller immer noch vornehmen. Dies sei nur eine Probe, um zu sehen, wie der Verkehr fließe.

Wiesengräber für den Friedhof geplant

Um ein weiteres Thema ging es bei der Ratssitzung am Montag auch noch: Die Mitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, auf dem Friedhof Wiesengräber für Sargbestattungen zuzulassen. Bürgermeister Albrecht Wiegner (FWG) sagte: „Die Bestattungsformen haben sich geändert und zudem haben wir genug Platz auf dem Friedhof.“ Die Gebühren aufgrund des Pflegeaufwands für die Wiesengräber müssten in der Satzung geändert und im Nachgang noch angepasst werden, informierte der Ortschef.

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