Grünstadt Sport-Spots: Boule: TSG kämpft um den Aufstieg

«GRÜNSTADT.» Heute wird es spannend für die Haardtbouler der TSG Grünstadt. Am letzten Spieltag der Saison geht es auf dem Gelände des VfSK Oppau, Friedrichstraße 99, Ludwigshafen, um die Meisterschaft in der Bezirksliga Vorderpfalz und den Aufstieg in die Regionalliga. Beginn des finalen Turniers ist um 13 Uhr. „Unser erster Gegner ist die Zweite Mannschaft unseres Gastgebers“, kündigt Ralf Weber aus dem TSG-Abteilungsvorstand an. Der derzeitige Dritte VfSK Oppau II wird kämpfen, denn das Team hat selbst noch geringe Aufstiegschancen. „Bei den Oppauern spielen auch einige Deutsche Jugendmeister, die vom ehemaligen Damen-Bundestrainer gecoacht werden“, so Weber. Anschließend treten die Grünstadter gegen den Tabellenzweiten Rheinbouler Worms an. „Sie sind nur einen Gewinnpunkt hinter uns und könnten uns noch auf der Ziellinie abfangen“, erklärt Weber. Aus dem TSG-Team seien acht Akteure fit und einsatzbereit: Anke Freyland, Karin Brendel, Bernd Freyland, Volker Niemes, Natalino Mastrobattista, Thierry Bresseau, Helmut Jäger und er selbst. Weber: „Wir gehen locker und ohne Stress an das Finale. Vielleicht ist das ja unser Erfolgsrezept.“ Nach der Spielabsage vergangene Woche beginnt heute für die Damen der SG Kerzenheim/ Grünstadt endlich die Saison in der Fußball-Bezirksliga. Um 18 Uhr ist die Mannschaft zu Gast bei der SpVgg Bad Bergzabern. Bisher tat sich die Spielgemeinschaft dort auswärts immer schwer. „Kurioserweise haben wir dort in der Vergangenheit nie punkten können. Auch wenn wir überlegen waren, haben wir am Ende doch verloren“, weiß SG-Trainer Daniel Herstein. So verlor die Herstein-Elf ihr letztes Spiel in Bergzabern mit 2:3, die Saison davor musste sich die Spielgemeinschaft 0:3 geschlagen geben, während sie auf heimischen Rasen gegen die SpVgg immer gewann. Somit gilt es für die Damen der SG Kerzenheim/ Grünstadt das „Phänomen Bad Bergzabern“ – wie es Coach Herstein nennt – endlich zu besiegen und drei Punkte einzufahren. Den Schlüssel zum Erfolg sieht der Trainer in einer stabilen Defensive. Das Spiel der Bergzaberinnen zeichne sich vor allem durch Aggressivität aus. „Sie sind sehr bissig und spielen sehr körperbetont, aber auf keinen Fall unfair.“ Von seinen eigenen Spielerinnen erwartet er, 90 Minuten dagegenzuhalten. Das Aussetzen aufgrund der Spielabsage gegen den SV Freinsheim sieht Herstein weder als Vorteil noch als Nachteil. „Wir haben die Woche so trainiert, als hätten wir am Samstag bereits gespielt und sind somit bestens im Rhythmus.“ Nicht zur Verfügung stehen heute Nina Töpfl und Lisa Meixner, die aus privaten Gründen verhindert sind. Dafür wird Neuzugang Sandra Hanewald ihr Debüt für die Spielgemeinschaft geben, auch Jennifer Knöll kehrt zurück zum Kader.