VG Leiningerland So viel haben die neuen Strom-Bürgerbusse gekostet

Übergabe der elektrisch betriebenen Bürgerbusse der Verbandsgemeinde Leiningerland.
Übergabe der elektrisch betriebenen Bürgerbusse der Verbandsgemeinde Leiningerland.

Die Verbandsgemeinde Leiningerland hat zwei neue Bürgerbusse. Es handelt sich um reine Elektro-Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Mit Blick auf die Marke sprach Verwaltungschef Frank Rüttger (CDU) von einer „Sternstunde“. Die Wahl der Autos habe nichts damit zu tun, dass bei der VG „der Luxus ausgebrochen“ sei. Vielmehr habe die Firma Kestenholz (ehemals Falter) ein unschlagbares Angebot gemacht. Der Preis für die beiden EQV 300 liegt bei 122.650 Euro zuzüglich 4300 Euro für die Winterbereifung. „Außerdem wurden sie für 3522 Euro von Töbich Design foliert“, so Rüttger. Nun ist auf ihnen zu lesen, dass ihre Anschaffung zu 100 Prozent über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (Kipki) finanziert wurde. Die Betriebskosten trägt die VG. Die Acht-Sitzer ersetzen den 2016 in Dienst gestellten Bus „Max“, der 132.000 Kilometer unterwegs war, und den 2017 dazu gekauften „Moritz“ mit 126.000 Kilometern. 48 Ehrenamtliche haben bis jetzt etwa 11.000 Touren angeboten. Laut Koordinatorin Gaby Müller stehen rund 500 bis 600 Namen auf der Liste der regelmäßigen Kunden.

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