Grünstadt Rund um Grünstadt: Selbstbehauptungskurs bei der Polizei

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Das Polizeipräsidium Mannheim bietet in den nächsten Tagen Selbstbehauptungskurse für Mädchen ab 14 Jahren und Frauen an. Sie finden im Polizeipräsidium im Quadrat L6 statt. Die Kurse sind kostenlos und erfordern keine besondere Fitness. In der sechsstündigen Veranstaltung sollen die Teilnehmerinnen in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden und lernen, wie sie sich wehren können. Im theoretischen Teil gibt es unter anderem Informationen über die Rechtslage, im praktischen Teil steht die Selbsterfahrung im Fokus. Die Teilnehmerinnen sollen einfache Techniken lernen, die sie im Ernstfall anwenden können. Zuletzt gab es mehrere sexuelle Übergriffe in Mannheim. Kurstermine: heute, Freitag, 13 bis 19 Uhr, morgen, Samstag, 10 bis 16 Uhr, Montag, 27. Januar, 13 bis 19 Uhr, Donnerstag, 30. Januar, 10 bis 16 Uhr, Freitag, 31. Januar, 13 bis 19 Uhr, und Samstag, 1. Februar, 10 bis 16 Uhr. Anmeldung: Telefon 0621/174-1201, E-Mail: mannheim.pp.praevention@polizei.bwl.de. (os)

Die Waldorf-Kindertagesstätte Sterntaler soll in diesem Jahr um 20 neue Plätze für U-3-Kinder erweitert werden. Seit 1993 ist die Waldorf-Kita provisorisch in Kellerräumen der Waldorfschule an der Julius-Bettinger-Straße untergebracht. 47 Kinder aus der Stadt und dem Umland besuchen die Kita zur Zeit. Die Platzprobleme sollen mit einem Neubau südlich der Schule gelöst werden. Der Trägerverein der Waldorfschule rechnet mit Kosten von 1,3 Millionen Euro. Noch unklar ist wie hoch die Zuschüsse sein werden. (spi)

Nach dem Fliesen-Fiasko in Maxdorf kämpft die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises jetzt mit einem Dach-Debakel am Schifferstadter Schwimmbad. Ein von ihr in Auftrag gegebenes Gutachten sagt: Bei der Sanierung des 1973 errichteten Gebäudes vor zehn Jahren wurden Fehler gemacht. Durch die Decke des Hallenbads sei Wasser getropft und an der Innenseite der Außenwand heruntergelaufen, sagt Hans Schwitzgebel von der Bauabteilung der Kreisverwaltung. Bei der Sanierung für 242.000 Euro sollte das Bad nach oben hin besser isoliert werden: Aufs alte Dach kamen eine Holzkonstruktion und eine Schicht aus Hartschaum, darüber Grobspanplatten und zuoberst miteinander verklammerte Zinkbahnen als Außenhaut. Doch diese ”weist gravierende Verarbeitungsmängel auf”. Beim Ausdehnen in der Hitze sind die Bahnen an mehreren Stellen aufgerissen. ”Wir haben das notdürftig flicken lassen”, sagt Schwitzgebel. Doch eine Dauerlösung ist das nicht. Dem Gutachten zufolge müssen die Zinkbahnen ausgetauscht werden. Schwitzgebel rechnet mit einem fünf- bis sechsstelligen Kostenbetrag. Sind schon Schäden unterhalb der Außenhaut entstanden, würde das sicherlich dreimal so teuer. Der damals zuständige Architekt wurde von der Kreisverwaltung zur Schadensregulierung aufgefordert. (häm)

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