Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: HSG Eckbachtal zu Gast beim TV Offenbach

Fehlt der HSG derzeit hinten und vorne: Maximilian Schreiber, hier beim Hinspiel gegen den TV Offenbach.
Fehlt der HSG derzeit hinten und vorne: Maximilian Schreiber, hier beim Hinspiel gegen den TV Offenbach.

Neues Jahr, alte Probleme: Die Pause um den Jahreswechsel brachte für die Oberliga-Handballer der HSG Eckbachtal nicht den gewünschten Erfolg. Die erste Partie im Jahr 2023 verlor das Team von HSG-Coach Thorsten Koch deutlich. Am Sonntag (18 Uhr) beim Gastspiel in Offenbach soll die Wende gelingen.

Langsam aber sicher sollten die Handballer der HSG Eckbachtal wieder in Form kommen. Nach nunmehr fünf (teils sehr deutlichen) Niederlagen in Folge rutschte das Team von HSG-Trainer Thorsten Koch auf Platz zwölf ab. Die schwache Defensivarbeit ist dabei der Hauptgrund für die Ergebniskrise.

Sieben Spiele ist es her, als die „Gekkos“ das letzte Mal unter 30 Gegentreffern geblieben sind. Erklären kann sich das Thorsten Koch nicht. „Es ist schon etwas verwunderlich, da wir in dieser Besetzung schon länger zusammenspielen und nicht groß etwas geändert haben“, beklagt der Übungsleiter.

Mehr Optionen in der Abwehr

Eigentlich will Koch gerne über die Abwehr ins Spiel kommen. Aktuell gelingt das nicht. „Der Schwerpunkt liegt jetzt darauf, wieder im Kollektiv zu arbeiten“, sagt der Coach der „Gekkos“. „Ich konzentriere mich darauf, in der Abwehr ein paar mehr Optionen zu kriegen. Wir haben am Dienstag schon mit dem einen oder anderen Wechselspiel gearbeitet“, berichtet der SHG-Trainer.

Ob das schon in Offenbach greift, wird sich zeigen. Beim TVO muss der Trainer aber wie zuletzt auf einen Eckpfeiler verzichten: Maximilian Schreiber. „Max ist auch jemand, der in der Abwehr gut steht“, sagt Koch über den Rückraumspieler und Torjäger. Der fehlt nicht nur in der Defensive, sondern auch im Angriff.

„Wir wollen jetzt kleine Schritte machen“

Ob der zahlreichen Ausfälle wird auch die Offensive mehr und mehr zum Problem bei der HSG. Zuletzt waren die Youngster Bennet Löhmar und Philipp Schloß diejenigen, die für Gefahr sorgten. Mittlerweile tun auch sie sich schwer, das Tor zu treffen oder überhaupt in gute Positionen zu gelangen. Im Gegenteil. Technische Fehler des gesamten Teams und eine schlechte Rückwärtsbewegung führten zuletzt zu Gegentreffern. „Wir wollen jetzt kleine Schritte machen und versuchen, ein paar Fehler abzustellen“, erklärt Koch.

Dabei gehe es ihm nicht darum, Punkte in Offenbach zu holen, sondern wieder in die Runde zu finden. Denn gerade in den Spielen nach der Partie in Offenbach geht es dann tatsächlich um sehr wichtige Zählen gegen die direkte Konkurrenz.

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