Carlsberg Neue Wasserleitung: Wie sie die Versorgung der Einwohner verbessern soll

Der letzte Wasserturm der Verbandsgemeinde steht in Carlsberg.
Der letzte Wasserturm der Verbandsgemeinde steht in Carlsberg.

Nachdem das Löschwasserdefizit in Carlsberg durch den Bau zweier Tanks verringert worden ist und Engstellen im Leitungsnetz beseitigt wurden, erfolgt nun eine dritte Optimierung hinsichtlich der Wasserversorgung in dem Doppelort. Die Werke der Verbandsgemeinde Leiningerland erneuern die Trinkwasserhauptleitung im Kreuzweg auf einer Länge von rund 160 Metern. „Dadurch wird sich der Druck erhöhen“, informierte Abteilungsleiter Johann Schröder am Donnerstagabend den Werkausschuss. Gleichzeitig werde das neue Rohr durch eine Vergrößerung der zur Verfügung stehenden Wassermenge eine positive Auswirkung auf die gesamte Zone des Versorgungsgebietes haben. Einstimmig erteilte das Gremium den Zuschlag für die Bauleistungen dem wirtschaftlichsten Bieter, der Karl Müller GmbH aus Enkenbach-Alsenborn. Sie will knapp 194.200 Euro dafür haben, was deutlich unter den vom Ingenieurbüro kalkulierten Gesamtkosten von 213.000 Euro liegt. Die Arbeiten sollen im November beginnen und werden voraussichtlich bis Februar 2024 andauern. In diesem Zusammenhang informierte Schröder, dass der Carlsberger Wasserturm, der letzte seiner Art in der VG, voraussichtlich 2026 außer Betrieb genommen wird.

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