Grünstadt Neue Pfarrerin
Traude Prün wird zum 1. Dezember neue Pfarrerin in Grünstadt. Sie übernimmt das Pfarramt 1, das nach dem Wechsel von Dekan Stefan Kuntz nach Bad Dürkheim seit 1. Januar vakant ist.
Traude Prün ist seit 31 Jahren Pfarrerin in Dahn und seit 6 ½ Jahren auch Pfarrerin von Hinterweidenthal. Die 58-Jährige wechselt aus familiären Gründen nach Grünstadt. Im letzten halben Jahr habe sich für sie immer deutlicher gezeigt, dass sie mehr und mehr von ihrer Herkunftsfamilie gebraucht werde, sagte Prün. Sie habe sich im Februar umgeschaut, was in Frage käme und sei in Grünstadt fündig geworden. Prün stammt aus Limburgerhof. Sie kenne Grünstadt und ihren zukünftigen Kollegen Andreas Funke von Sitzungen des Arbeitskreises Liturgie der Landeskirche, sagte Prün. Die Gemeinde habe sie noch nicht kennengelernt, aber als sie überlegt habe, sich für Grünstadt zu bewerben, habe ihr Funke die Pfarrstelle gezeigt, und sie habe sich gedacht: „Das könnte schon passen.“ Über künftige Schwerpunkte ihrer Arbeit wolle sie noch nichts sagen. Zusammen müsse entschieden werden, „was ist gefragt, was wird gebraucht?“, nicht über die Köpfe des Presbyteriums hinweg. Die Ökumene gehöre selbstverständlich dazu, es sei wichtig, sich gemeinsam als Christen, als Schwestern und Brüder zu begreifen, sagte Prün. Zu ihren Hobbys gehört Patchworkarbeit, da passe es gut, dass es bei der Kirchengemeinde eine Quiltergruppe gebe. Außerdem schwimme sie gerne: Dass es in Grünstadt jetzt wieder ein Schwimmbad gibt, „war zwar nicht Auslöser für meine Wahl, aber ich habe es sehr wohl registriert“. Prün kam als Berufsanfängerin nach Dahn. In all den Jahren habe es nie Probleme mit den Presbyterien gegeben. Die Gremien seien stets sehr kooperativ gewesen, erzählte Prün und fügte an: „Ich bin seit 30 Jahren in Dahn – das hat natürlich auch unseren Frömmigkeitsstil geprägt, der eher in Richtung Pietismus geht.“