Grünstadt Nachruf: „Mutter des Handballs“ mit 92 Jahren gestorben

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«Göllheim.» Respektvoll nannte man sie die „Mutter des Handballs“ in der Nordpfalz: Hella Alles aus Göllheim lebte für den Sport. Am Samstag ist sie im Alter von 92 Jahren gestorben. Im Zweiten Weltkrieg baute Hella Alles in Göllheim eine Frauenhandballmannschaft auf, sozusagen das Ursprungsteam der heutigen HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim. Sie spielte 1943 in der Pfalzauswahl. Später feierte sie auch in der Leichtathletik Erfolge, stand zudem der Turnabteilung ihres TuS vor. Pionierarbeit leistete Hella Alles gemeinsam mit ihrem Ehemann Heinz in der Sportabzeichen-Bewegung. Als erste Frau in der Nordpfalz legte sie 1950 erstmals das Deutsche Sportabzeichen ab. Jahrzehntelang brachte sie sich hier auch als Prüferin ein. Für ihre Leistungen und Engagement wurde die Göllheimerin mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Auch im hohen Alter schlug ihr Herz für den Sport, aber auch für Reisen in ferne Länder und ihre große Familie: Alles hat acht Urenkel. Nicht nur sie werden die engagierte Nordpfälzerin vermissen.

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