Grünstadt Mobilität im Alter: Training für den ÖPNV
Beim Mobilitätstraining für Senioren erfahren Interessierte am 13. Mai in Grünstadt mithilfe praktischer Übungen, wie Unsicherheiten beim Bus- und Bahnfahren abgebaut werden können. Eine Woche vorher steht ein Vortrag über Medikamentenwechselwirkungen auf dem Programm, zu dem die Gemeindeschwester plus, der Seniorenbeirat und die Kolpingfamilie Grünstadt einladen.
Wie beeinflussen sich zwei oder mehrere Arzneistoffe in ihrer Wirkung? Um dieses Thema geht es beim Vortrag „Wechselwirkungen bei Medikamenten“, zu dem die Fachkraft Gemeindeschwester plus Birgit Langknecht, die Kolpingfamilie Grünstadt und der Seniorenbeirat Grünstadt am Mittwoch, 7. Mai, 15 Uhr, einladen. Referentin ist laut einer Pressemitteilung die Apothekerin Barbara Mersinger. Der Vortrag ist kostenlos und findet im katholischen Pfarrheim, Obersülzer Straße 1, in Grünstadt statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um das Thema „Selbstständig Bus und Bahn fahren“ geht es am Dienstag, 13. Mai, an dem von 10 bis 15 Uhr ein kostenloses Mobilitätstraining speziell für den Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeboten wird. Organisiert wird diese Veranstaltung von der Fachkraft Gemeindeschwester plus Birgit Langknecht und dem Seniorenbeirat Leiningerland in Kooperation mit der Busverkehr Zipper GmbH (Behles Gruppe) sowie im Auftrag des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN). Los geht es laut einer Pressemitteilung mit theoretischen Grundlagen im barrierefrei zugänglichen Ratssaal der Verbandsgemeinde Leiningerland, Industriestraße 11, in Grünstadt. Danach gibt es den Organisatoren zufolge eine praktische Einheit im stehenden Bus, danach geht es im fahrenden Bus weiter. Nach der Fahrt folgt eine Nachbesprechung bei einem Café-Besuch. Die Veranstaltung endet wieder am Rathaus der Verbandsgemeinde.
„Wir wollen mit dem Training Unsicherheiten abbauen und den Teilnehmenden Berührungsängste nehmen“, erklärt Langknecht. Thematisiert werde deshalb, wie man sich über Fahrpläne und Fahrkarten informieren und Fahrten planen kann. „Es geht aber auch darum, jeweils sicher an der Haltestelle zu warten, einzusteigen, sich durch Bus oder Bahn zu bewegen, zu sitzen, zu stehen, auszusteigen und dann gegebenenfalls auch die Straße zu überqueren“, führt die Gemeindeschwester plus weiter aus. Eine Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist laut den Veranstaltern auch mit Rollator oder Rollstuhl möglich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, eine Anmeldung unter Telefon 06322 961-9126 oder per E-Mail an Birgit.Langknecht@kreis-bad-duerkheim.de ist notwendig.