Grünstadt Leserbriefe:

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Was denn nun? In Eisenberg trägt ein Mann acht Jahre lang Tonnen von Steinen zusammen und macht daraus eine ansehnliche Lesesteinmauer von rund 83 Meter Länge, in der die verschiedensten Tiere Unterschlupf finden. Der Naturschutzbund Nabu ist begeistert. Die Verwaltung des Donnersbergkreises hingegen sieht darin eine illegale Geländeauffüllung und Errichtung von baulichen Anlagen und fordert die Beseitigung. Das verstehe, wer will. Grünstadt hingegen macht mal eben 250.000 Euro locker, um bei der Alla-Hopp-Anlage eine artenschutzrechtliche Mauer von 500 Meter Länge errichten zu lassen, die den gleichen Zweck erfüllen soll wie die Mauer in Kerzenheim. Eigenartig nur, dass dies jetzt keine Baumaßnahme, sondern eine Ausgleichsmaßname ist. Mein Vorschlag: Es sind bestimmt ehrenamtliche und kompetente Menschen bereit, an dem Projekt in Grünstadt mitzuarbeiten. Damit wäre dem Naturschutz gedient und die Kosten könnten erheblich gesenkt werden. Nach Fertigstellung sollte die Stadt ihre Donnersberger Kollegen zur Einweihung einladen. Bei Herrn Henning Wahl möchte ich mich ausdrücklich für seinen unermüdlichen Einsatz bedanken. Menschen wie er sind leider sehr selten. Anwohner haben doch Recht. Welch’ eine neue Erkenntnis! Was fast jedem Anwohner spätestens nach dem zweiten Durchrumpeln der neuen Lint-Züge klar war, nämlich dass sie lauter und mit quietschenden Rädern unterwegs sind, wurde gutachterlich bestätigt. Eine grandiose Leistung! Mir stellen sich Fragen: Wollte uns die Bahn AG mit ihren Aussagen, die im krassen Gegensatz zu dem Gutachten stehen, gar bewusst verarschen? Was passiert mit den DB-Vertretern mit den „Gehörschäden“? Besteht Gefahr für die Allgemeinheit? Kann nur ein Gutachten herausfinden! Gibt es eigentlich noch Fahrkartenknipser? Was kostet so ein Gutachten? Seit Einsatz der neuen Triebwagen habe ich das Gefühl, dass Rumpelgeräusche und Vibrationen zugenommen haben, dass die Züge nicht nur in Kurven, sondern generell lauter sind. Das sind natürlich auch nur äußerst subjektive Empfindungen meinerseits und sollten bei Gelegenheit durch wissenschaftliche Untersuchungen einer renommierten TU stichhaltig geprüft werden. Tipp: In einer ersten Langzeitstudie sollte mal das Gewicht der neuen Züge untersucht werden. Und wie gehts jetzt weiter? Schlage vor: Fortsetzung des aktuellen, intensiven Dialogs mit den Fahrzeugherstellern, um Lösungsmöglichkeiten fahrzeugseitig zu suchen – natürlich in aller Ruhe und Gelassenheit und ohne etwas zu überstürzen – Zeitraum zehn bis 15 Jahre. Als Sofortmaßnahme kann man doch die alten Triebwagen wieder zum Einsatz bringen. Die neuen Lint-Züge könnte man gewinnbringend in Wüstenstaaten oder nach Sibirien verkaufen. Da stört man mit dem Krach in der Regel weniger Anwohner. Auf gehts, packt’s an – gemäß dem Leitspruch „Auch das werden wir irgendwie schaffen“ oder so ... Es ist gut, dass es in Grünstadt eine Stelle gibt, die sich um die Koordination von Flüchtlingshelfern kümmert. Ich unterrichte selbst seit eineinhalb Jahren Deutsch für Asylbewerber und weiß um die Probleme beim Ausfüllen der Formulare. Oft sind sie in einem Beamtendeutsch abgefasst, die „normale“ Deutsche kaum verstehen – und Personen mit geringen Sprachkenntnissen schon gar nicht. Jetzt las ich in dem Artikel, dass Schulungen für ehrenamtliche Migrationshelfer angeboten werden sollen, damit sie die Formblätter verstehen und den Asylsuchenden erklären können. Wäre es nicht besser, die Formblätter in einem einfachen verständlichen Deutsch abzufassen – die auch der deutsche Normalbürger versteht?!

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