Grünstadt
Leiningerland: Bilderrätsel zur Mauersberger-Ausstellung
„Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen“. Kluge Worte, einst gesprochen von der US-amerikanischen Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Pearl S. Buck. Aber, sind wir ehrlich: Worte, die sich zwar gut als Kalenderspruch oder Meme auf Facebook geeignet haben, nach denen man ehrlicherweise aber dann doch nie gelebt hat. Bis Corona kam. Nachdem man es verloren hatte, weiß man es doch wieder zu schätzen, das Alltägliche. Man beginnt es wieder neu zu entdecken.
Und so könnte die Ausstellung, die gerade im Kunstkabinett in Tiefenthal zu sehen ist, zumindest inhaltlich betrachtet kein besseres Timing haben. Denn es war eben genau die Aufgabe des Leipziger Malers Heinrich Mauersberger, die Schönheit, das Charakteristische in dem für uns Alltäglichen zu finden und für die Ewigkeit festzuhalten. Auf Einladung der Verbandsgemeinde Leiningerland hat er in den vergangenen Monaten alle 21 Ortsgemeinde der VG besucht und sie mit den Augen eines Künstlers erforscht. Er sei begeistert gewesen, das hat er im RHEINPFALZ-Interview unlängst verraten. Die vielen verschiedenen Baustile, die er während seinen Wanderungen gesehen hat, haben den 32-Jährigen schwer beeindruckt. Ebenso wie die Menschen in der Region. „Sie sind freundlich und aufgeschlossen“, so Mauersbergers Eindruck.
Projekt gelungen
Schaut man sich die Bilder an, die Mauersberger gemalt hat, muss man sagen: Das Projekt ist geglückt. Der Mann hat ein gutes Auge bewiesen. „Ziel ist es nicht, 29 Kirchen gemalt zu haben“, sagte er damals zum Auftakt. Hat er auch nicht. An dieser Stelle wollen wir ihnen aber nicht verraten, welchen Motiven sich Mauersberger in den einzelnen Orten gewidmet hat. Denn: Das sollen Sie in den kommenden Wochen erraten.
Die RHEINPFALZ hat nämlich ein Bilderrätsel organisiert. In den kommenden drei Wochen finden Sie in unserer Ausgabe jeweils ein aus drei Bildern bestehendes Rätsel, bei dem es alle drei Motive - sprich: die Ortschaften - zu ermitteln gilt. Die richtigen Lösungen schicken Sie dann per E-Mail an uns. Die Adresse: gewinnspiel-gru@rheinpfalz.de. Zu gewinnen gibt es jeweils eine eigens für das RHEINPFALZ--Rätsel von Heinrich Mauersberger erstellte Zeichnung, die zum jeweiligen Rätsel dann auch immer abgebildet ist. Diese Zeichnungen werden zunächst Teil der Ausstellung sein und dann am Ende den Gewinnern überreicht werden.
Die Schau, die den Titel „Begegnungen“ trägt, ist in gewisser Weise auch ein Schritt zurück in die Normalität. Auch wenn sie nicht wirklich normal beginnt: Eine Vernissage etwa wird es nicht geben. Außerdem gelten natürlich diverse Schutz- und Hygieneauflagen. So sind in dem 60 Quadratmeter großen Kunstkabinett nur sechs Personen gleichzeitig zugelassen. Außerdem sind mehrere Hygienespender mit Desinfektionsmittel aufgestellt. Am Sonntag, dem Tag der Eröffnung, wird der Künstler aber selbst vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.
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