Grünstadt Lego – vom Holzklötzchen bis zum Roboter

Sicher hast du schon einmal mit Lego-Steinen gespielt. Aber weißt du auch, wer das Baukastensystem erfunden hat? Es war der dänische Tischler Ole Kirk Christiansen, der zunächst Holzspielzeug hergestellt hatte und es schon 1934 Lego nannte. Der Name kommt von „leg godt“ was auf Deutsch „spiel gut“ heißt. Ab 1943 hat Christiansen dann auch Spielsachen aus Kunststoff hergestellt, 1949 die ersten Bausteine zum Stecken. Seit 1974 gibt es die Lego-Figuren. Nach und nach wurden die Themen-Sets entwickelt, wie du sie kennst. Zum Beispiel die Lego-Eisenbahn, Lego Star Wars oder Lego Friends. Im Laufe der Jahre hat Lego über 700 Milliarden Teile hergestellt, das ist eine Sieben mit elf Nullen hintendran! Zum Vergleich: 40 Milliarden aufeinander gesteckte Legosteine würden von der Erde bis zum Mond reichen. Lego-Education-Produkte (Education ist Englisch und heißt Bildung) sollen Kinder und Jugendliche für Technologie und Wissenschaft begeistern. Besonderen Erfolg haben die Mindstorms-Roboter, für die von Lego sowie Firmen und Vereinen aus der ganzen Welt Wettbewerbe geschaffen wurden. Hier treten Teams an, die ihren Roboter so bauen und programmieren müssen, dass er eine bestimmte Aufgabe erfüllen kann – zum Beispiel Weltraummüll einsammeln oder Türen öffnen. Dafür gibt es dann Spielfelder, auf denen der Roboter fahren, Hindernisse umrunden oder Gegenstände aufsammeln muss. Außerdem gibt es die World Robot Olympiad, bei deren Weltmeisterschaft Mannschaften aus 40 Ländern mit ihren Robotern antreten. In diesem Jahr wird die WM in der Hauptstadt des Landes Katar stattfinden. (khö)