Grünstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Lebenshilfe-Fest: Was diesmal anders war

Sommerfest der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg, Geschäftsführerin Karin Heindl verkauft Lose an (von links) Alina, Elisa und Han
Sommerfest der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg, Geschäftsführerin Karin Heindl verkauft Lose an (von links) Alina, Elisa und Hannah.

Bis in den Abend hinein sind am Samstag viele Menschen zum Sommerfest der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg gekommen – trotz kräftiger Gewitterschauer. Möglich gemacht hat das ein neues Konzept.

„Die Leute sind nicht gegangen, sondern haben sich ins Trockene gestellt“, berichtete die Geschäftsführerin Karin Heindl. In früheren Jahren hatten die Besucher keine Gelegenheit dazu. Der deutlich verjüngte Vorstand mit Sebastian Baierl (38) an der Spitze hat für einige Veränderungen gesorgt, unter anderem die Anschaffung vier flexibel nutzbarer Zelte. Drei davon waren bei der Veranstaltung, die diesmal im Frühling und nicht im Herbst stattfand, als Pavillons aufgestellt.

Auch wurden erstmals Musiker für den Abend engagiert. Nachdem nachmittags die Kleine Band der Lebenshilfe Worms unterhalten hatte, trat ab 18 Uhr das Duo Twist & Shout auf. Zwei Sänger mit Gitarren präsentierten Lieder verschiedener Musikstile.

„Die Leute knobeln gern“

Die Bierzeltgarnituren waren gut belegt, vor dem Schlemmerhänger bildete sich eine lange Warteschlange und an der riesigen Hüpfburg tobten kleine Gäste. Um mit den Gästen leichter ins Gespräch zu kommen, gab es ein Quiz mit sechs nicht ganz leichten Fragen. „Die Leute knobeln gern“, so Baierl. Wer Lose kaufte, konnte lauter nützliche Kleinigkeiten gewinnen. Leider noch nicht geliefert waren die 800 Dubbegläser mit einem lustigen Motiv, das der Cartoonist Holger Faber kreiert hatte.

Sie werden zum Stückpreis von zwölf Euro verkauft. „Der Erlös fließt komplett in den Anbau an unsere Kita“, sagte Baierl. Wie berichtet, wird ein zusätzlicher Schlafraum benötigt. Die Erweiterung der Kita wird rund 100.000 Euro kosten.

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