Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Landesliga Ost: Spitzenreiter VfR Grünstadt im Saisonfinale im Fernduell mit Büchelberg

Der VfR Grünstadt will in Mainz den letzten Schritt gehen.
Der VfR Grünstadt will in Mainz den letzten Schritt gehen.

Der VfR Grünstadt führt vor dem letzten Spieltag die Tabelle der Landesliga an, ist aber punktgleich mit Büchelberg. Es droht ein Entscheidungsspiel gegen die Südpfälzer.

Der VfR Grünstadt könnte am Sonntag die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga holen. Das Team von Spielertrainer Nico Müller trifft am letzten Spieltag auswärts um 15 Uhr auf den SVW Mainz. Die Grünstadter stehen derzeit auf dem ersten Tabellenplatz – sind aber punktgleich mit dem Zweiten SV Büchelberg, der zeitgleich zu Hause auf den FC Speyer trifft. Gehen beide Teams am Ende mit der gleichen Anzahl von Zählern über die Ziellinie, muss ein Entscheidungsspiel die Meisterschaft entscheiden.

Vor dem Finale am Wochenende sieht es bei den Grünstadtern nicht so gut aus. „Leider hat uns in den vergangenen Wochen nun doch noch einmal das Verletzungspech getroffen“, sagt Nico Müller. Mittelfeldspieler Alex Dorn zog sich zuletzt eine Verletzung zu. Paul Gehrmann fällt ebenfalls aus. Und nun ist auch Torjäger Marco Sorg angeschlagen.

Ob der Goalgetter gegen den SVW Mainz einsatzfähig ist, bleibt erst einmal abzuwarten. Dafür kehrt Lukas Manneck zurück in den Kader. „Natürlich hoffen wir, dass Speyer den Büchelbergern vielleicht ein Bein stellen kann und wir dann unsere Hausaufgaben machen“, sagt Nico Müller, der betont: „Wir sind auf jeden Fall für alles gewappnet. Wir sind auch darauf vorbereitet, in ein Entscheidungsspiel zu müssen.“ Der abschließende Gegner SVW Mainz hat eine schwache Rückrunde gespielt. Die Rheinhessen lagen nach der Hinrunde mit 28 Punkten noch auf dem zweiten Rang hinter dem damaligen Herbstmeister SV Büchelberg.

Doch in der zweiten Saisonhälfte holten die Weisenauer nur noch elf Punkte in 14 Partien. In der Tabelle belegt der SVW Mainz damit den neunten Tabellenrang. „Für die Mainzer geht es schon seit Wochen um nichts mehr. Die haben in der Rückrunde einfach große personelle Probleme gehabt“, sagt Nico Müller, der aber warnt: „Aber gerade das macht die Sache am Sonntag so gefährlich für uns. Wir dürfen nicht meinen, dass wir da von alleine die Punkte geschenkt bekommen. Das kann schnell nach hinten losgehen. Ein, zwei Prozent können da entscheidend sein. Da spielen immer noch Top-Leute , die ein Spiel im Alleingang entscheiden. Deshalb müssen wir hochkonzentriert in das Spiel gehen. Wir müssen nur auf uns gucken. Wir wollen die drei Punkte unbedingt einfahren. Wenn abgepfiffen ist, erst dann schauen wir, was die anderen gemacht haben.“

Unterdessen hat der VfR für die kommende Runde Laurin Schön verpflichtet. Der 23-Jährige spielte in dieser Saison beim Grünstadter Ligakonkurrenten FC Speyer und gilt als einer der besten Akteure der Spielklasse. Schön soll in Zukunft auf den offensiven Außenbahnen beim VfR wirken. Der Grünstadter Spielertrainer ist begeistert. „Aus meiner Sicht ist das ein sehr talentierter Spieler, der fußballerisch top ausgebildet ist. Laurin ist technisch gut und hat die nötige Geschwindigkeit , die wir wollen. Charakterlich ist er auch ein sehr feiner Mensch. Er wollte sich noch einmal umorientieren. Darüber sind wir froh. Es gab gute Gespräche und wir freuen uns, wenn er in der nächsten Saison für uns spielt“, sagt Nico Müller. Und vielleicht kann Schön am Sonntag dazu beitragen, dass sein zukünftiger Verein in der kommenden Spielzeit eine Spielklasse höher spielt. „Büchelberg hat gegen Speyer ein ganz schweres Spiel“, sagt Nico Müller.

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