Grünstadt Konzertwinter: Orgel begegnet Trompete

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KIRCHHEIM. Wie heißt es in der berühmten Bassarie aus dem dritten Teil des Messiah von Händel? „The trumpet shall sound.“ So soll es auch sein am 26. Dezember um 15 Uhr, wenn der Kirchheimer Konzertwinter in der örtlichen St. Andreaskirche zum traditionellen Weihnachtskonzert mit Trompete und Orgel einlädt.

Zu Gast ist diesmal der ungarische Meistertrompeter Krisztián Kovács, ein international gefragter Virtuose, spezialisiert auf Naturtrompete und historische Aufführungspraxis. Er präsentiert französische und deutsche Weihnachtsmusik, gespielt auf teils originalen, teils kopierten Trompetenmodellen, die aus seiner einzigartigen Instrumentensammlung stammen. Der Ungar erlangte von 1996 bis 2002 Diplome an der Franz-Liszt-Musikakademie Debrecen in Trompete und Kirchenmusik. Anschließend studierte er Zink (Grifflochtrompete) sowie Barock-, klassische und romantische Trompete an der Schola Cantorum Basiliensis. Er besuchte Meisterkurse und erwarb Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Gegenwärtig tritt Krisztián Kovács europaweit als Solist und Kammer- oder Orchestermusiker mit namhaften Gruppen und Künstlern auf. Ihm zur Seite steht der Titularorganist der Kathedrale St. Pierre Genf und Professor für Orgel und Improvisation, Vincent Thévenaz, ein versierter Improvisationskünstler und Spieler fast aller Tasteninstrumente (Klavier, Cembalo, Orgel, Harmonium und Carillon). Als vielseitig interessierter Musiker widmet er sich intensiv der Orgelkammermusik mit anderen Instrumenten (Alphorn, Schlagzeug, Geige, Flöte, Saxophon). Trotz seiner jungen Jahre hat er bereits das gesamte Orgelwerk Bachs interpretiert. Von ihm eingespielte CDs beim Label Sony wurden von der Presse sehr gelobt. Vincent Thévenaz arbeitet mit zahlreichen Ensembles und Dirigenten zusammen. Er ist Gründer des Orchesters Buissonnier und des Ensembles Junge Musiker, das er regelmäßig dirigiert. In Kirchheim bringt das ungarisch-schweizerische Duo virtuose und besinnliche Musik von Delalande, Charpentier, Muret, Dandrieu, Campra, Corrette, Bach und Telemann zu Gehör. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. |red

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