Leiningerland Kipki-Förderung: So viel Geld erhält die Verbandsgemeinde
Nach langem und teils sehr mühsamem Vorlauf ist es nun endlich so weit: Die Verbandsgemeinde Leiningerland hat ihren Förderbescheid vom Land über das Kipki-Geld erhalten. Kipki ist die Abkürzung für Kommunales Investitionsprogramm für Klimaschutz und Innovation und soll auch genau das leisten: rheinland-pfälzischen Kommunen dabei helfen, in den Klimaschutz und die Anpassung an Klimawandelfolgen zu investieren. Auf welchem Weg das geschehen soll, durften sich die Kommunen selbst überlegen, was in der Theorie zwar schön klingt, in der Praxis aber gar nicht so einfach war. Im Leiningerland dauerte es eine ganze Weile, bis die Verwaltung die gewünschten Maßnahmen zusammen hatte – und manches musste auch wieder verworfen werden, weil es an den Hürden der Bürokratie scheiterte, weil sie letztlich doch nicht so niedrig waren, wie angekündigt. Das Ganze ist nun dennoch zu einem erfolgreichen Ende gebracht worden: Die Verbandsgemeinde kann den gesamten Betrag abrufen, der ihr vor einem Jahr in Aussicht gestellt wurde. Kürzlich war Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther vor Ort und hat Bürgermeister Frank Rüttger einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 915.000 Euro überreicht. Das Geld soll in folgende Projekte fließen: die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden von Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden, den Kauf elektrischer Bürgerbusse, die Förderung von Balkonkraftwerken für Bürger, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, den Kauf eines Sonnensegels zur Beschattung des Babybeckens im Freibad Hettenleidelheim und die Erweiterung von Baumscheiben in Tiefenthal. Insgesamt hat die Landesregierung für Kipki 250 Millionen Euro bereitgestellt, pro Bürger wird mit 44 Euro gerechnet.