Grünstadt Kein neuer „Smiley“

Gemeinsamkeit wird momentan groß geschrieben in Battenberg. Wie der Beigeordnete Wolfgang Pahlke auf Anfrage aus dem nichtöffentlichen Teil der jüngsten Ratssitzung berichtet, hat man sich darauf geeinigt, dass Dorfparlamentarier künftig bei Bedarf Eis und Schnee auf gemeindeeigenen Grundstücken entfernen werden.
Jahrelang stand der Punkt (externer) Winterdienst regelmäßig auf der Tagesordnung. „Wir wollen sparen“, so Pahlke. Mit der gleichen Begründung wird auch darauf verzichtet, den nicht mehr zu reparierenden Geschwindigkeitsanzeiger („Smiley“) zu ersetzen. „Die Kosten von fast 3000 Euro stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen einer solchen Anlage in unserem Ort“, erklärt er. Sinnvoll sei so ein „Smiley“ in Dörfern wie beispielsweise Kleinkarlbach, wo rasant hineingefahren werde. „Bei uns sollten eher die Bürger daran erinnert werden, Tempo 30 einzuhalten, und damit Vorbild zu sein für Ortsfremde“, meint er. Apropos Vorbild: Nachdem Pahlke im öffentlichen Teil der Sitzung angekündigt hatte, nach einem Nachfolger für die bisherige Sammlerin der Kriegsgräberfürsorge suchen zu wollen, erklärten die Ratsmitglieder hinter verschlossener Tür, dass sie gemeinsam mit der Büchse von Haus zu Haus gehen werden. (abf)