quirnheim
Hubert Deubert will erneut Ortsbürgermeister werden
Der 69-jährige Hubert Deubert hat gestern bestätigt, dass er noch einmal antreten will. Die Unterstützungsunterschriften für seine Kandidatur zusammenzubringen, sei kein Problem gewesen, sagt er. Da Deubert als einziger Kandidat antreten will und laut der Jürgen Esser, geschäftsführender Beamter der VG Leiningerland, die nötigen Voraussetzungen erfüllt hat, wird seine Anerkennung als Kandidat für das Ortsbürgermeisteramt heute wohl nur Formsache sein.
„Ich will nicht zusehen, wie alles, was ich in die Wege geleitet habe, jetzt scheitert,“ begründet Deubert seine Kandidatur. „In den kommenden drei Jahren will ich die Projekte, die von mir angeschoben wurden, realisieren.“ Der Schlüssel sei die rasche Umsetzung des Baugebiets Talblick. Damit hänge die Außengebietsentwässerung und die Schaffung eines Regenrückhaltebeckens gemeinsam mit den Verbandsgemeinde-Werken zusammen.
Alles im Zusammenhang sehen
„In Quirnheim muss alles in einem Zusammenhang gesehen werden, das lässt sich nicht als Einzelaufgabe angehen, das erfordert einen Überblick“, betont Deubert. Für die Außengebietsentwässerung seien die Entscheidungen getroffen, die Maßnahmen stünden fest, die Führung des Wassers sei im Rat ausführlich beraten. „Wir werden mit den VG-Werken das Regenrückhaltebecken südlich von Boßweiler bauen, denn die Beteiligung der Gemeinde ist vertraglich geregelt, da sind Summen festgeschrieben“, hält Deubert fest. Sicher sei die Sanierung des Bürgerhauses, etwas das angegangen werden müsse, aber das werde mitlaufen und andere Dinge nicht behindern.
„Es darf nicht passieren, dass alles, was in Quirnheim geschieht, ausschließlich im Rathaus der Verbandsgemeinde entschieden wird, wir müssen auf unsere Selbstbestimmung achten“, betont der Alt-Bürgermeister. Er kündigt an: „Es wird ein neuer alter Wind wehen.“ Auch bei der Klärung, wie die Gemeinde Ausgleichsflächen schaffen kann, erwartet Deubert keine Schwierigkeiten: Vieles sei in der Vergangenheit vorbereitet worden und müsse nur realisiert werden.
Ehrenämter schwer zu füllen
Er sieht für die Zukunft mehr Probleme auf die Gemeinden insgesamt zukommen: „Es wird immer schwieriger werden, Menschen zu finden, die ein Ehrenamt, gerade auf der kommunalen Ebene, wirklich ausfüllen wollen.“ Deshalb wolle er in den kommenden drei Jahren nochmals die Weichen für die Zukunft Quirnheims stellen, sagt der alte und möglicherweise bald neue Ortsbürgermeister.