Hettenleidelheim RHEINPFALZ Plus Artikel Hennenhecke: Vermarktung startet

Die Bebauung der Industriebrache Blum in der Hennenhecke in Hettenleidelheim rückt näher.
Die Bebauung der Industriebrache Blum in der Hennenhecke in Hettenleidelheim rückt näher.

Wie geht es mit der Entwicklung der Industriebrache in der Hennenhecke weiter? Das Projekt hatte sich etwas verzögert, nun ist es aber wohl auf der Zielgeraden.

Auf dem zentral gelegenen, 0,64 Hektar großen ehemaligen Betriebsgelände der in die Schamottestraße umgezogenen Metallbaufirma Gebrüder Blum sollen 23 Wohneinheiten in Einzel- und Doppelhäusern entstehen. Am 19. Oktober 2021 hatte der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen und das beschleunigte Verfahren nach Paragraf 13a BauGB (Baugesetzbuch) gewählt.

Inzwischen sei eine zweimalige Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt, informierte Silke Obenauer, Abteilungsleiterin Bauen bei der Verbandsgemeinde Leiningerland in der jüngsten Ratssitzung in Hettenleidelheim. Eigentlich sei vorgesehen gewesen, den örtlichen Gremien die Unterlagen zur Abwägung der Stellungnahmen schon längst vorgelegt zu haben. Im November habe der Investor der Verwaltung jedoch mitgeteilt, dass das Projekt bis zum Jahresbeginn 2025 zurückgestellt werden sollte.

Ein steiniger Weg

„Nach der Rückmeldung im Januar, läuft momentan die Abwägung der Einwendungen“, berichtete Obenauer. Sie rechnet damit, dass im Frühling die Satzung beschlossen und der Bauantrag für das Vorhaben eingereicht werden kann. Laut Projektleiter Philipp Häfner war die Entwicklung ein steiniger Weg, der sich „ziemlich gezogen“ hat. Jedes massiv gebaute Effizienzhäuschen mit 148 Quadratmetern Wohnfläche und ohne Keller sei für 370.000 bis 399.000 Euro zu haben, erklärte Immobilienmakler Rainer Summer und kündigte den Beginn der Vermarktung in diesen Tagen an. Die Gebäude seien für junge Familien ideal, ein KfW-Zuschuss könne beantragt werden. Auf Nachfrage von Norbert Schwab (CDU) hieß es, dass eine Unterkellerung mit 60.000 bis 90.000 Euro zu Buche schlage. „Bei einem Doppelhaus wäre das aber nur gleichzeitig in beiden Gebäudeteilen realisierbar“, so Häfner, der davon ausgeht, dass die Neubauten im Sommer 2026 bezugsfertig sind.

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