Grünstadt „Hätten gerne verlegt“

Placeholder-Image
Michael Wolf (TSG Eisenberg II)

„Wir sind sehr froh, dass es jetzt endlich wieder losgeht. Gerade auch im Hinblick auf unser Spiel gegen Ebertsheim nächste Woche ist es wichtig, wieder einen geregelten Rhythmus zu bekommen. Ein Spiel pro Woche und zwei Mal trainieren, das passt. Denn durch einige Verletzungen und krankheitsbedingte Ausfälle ist die Vorbereitung eher durchwachsen gelaufen. Auch durch den Schnee, den es gab, denn dadurch konnten wir nicht immer regelmäßig trainieren. Auch am Sonntag werden wir auf ein paar Spieler verzichten müssen, diese werden für die Erste Mannschaft spielen. Dennoch werden wir eine schlagkräftige Truppe haben. Mein Ziel ist es, noch einmal ein bisschen nach oben zu kommen in der Tabelle. Platz vier oder fünf wäre für uns toll. Aber dann müssen wir unbedingt unsere Auswärtsschwäche in den Griff bekommen. Zu Hause läuft es bisher mehr als nur rund, in fünf Spielen haben wir bislang noch nicht einmal verloren – und dabei nur zwei Gegentore kassiert. Wenn wir es schaffen, in der Art auch auswärts zu spielen, wäre das gut. Ich erwarte ein enges Spiel morgen gegen die SG. Zwar haben sie auch Personalprobleme, doch sie stehen in der Tabelle einen Platz vor uns. Allerdings wird der Platz ein Vorteil für uns sein. Es gibt kaum einen Gegner, der sich auf unserem Platz wohlfühlt. Wir wollen unsere Heimserie weiter ausbauen und gewinnen.“Ishak Kurt (SG Unteres Eistal)„Wir haben leider sehr viele Verletzte Spieler aktuell. Ich musste schon in den vergangenen Wochen auf Spieler der AH-Mannschaft zurückgreifen. Leider ist diese zurzeit in Skiurlaub. Deshalb hätten wir das Spiel gerne verlegt, leider hat die TSG dem aber nicht zugestimmt. Dementsprechend war auch unsere Vorbereitung nicht sehr produktiv. Wir hatten eine niedrige Trainingsbeteiligung und konnten nur einmal auf unserem Platz trainieren. In Sachen Kondition und in Sachen Spielabläufe hätte ich gerne ein bisschen was trainiert, leider ging das nicht wirklich. Auf die Tabelle schauen wir zurzeit nicht. Es gibt Mannschaften mit drei Spielen mehr als wir, insofern ist das Bild verzerrt. Mir ist wichtig, dass wir als Team stabil bleiben und in Sachen Disziplin und Moral stark bleiben. In der vergangenen Woche hat das gegen Grünstadt III geklappt, als wir ein torloses Unentschieden mit zehn Mann bis zum Schluss verteidigt haben. Insofern ist die Moral und der Teamgeist super. Das einzige was uns etwas fehlt ist die Kraft zum Torerfolg, aber wenn die Verletzten zurück sind wird sich das ändern. Die TSG hat einen großen Vorteil durch den kleinen Kunstrasenplatz. Wir bevorzugen eher die größeren Plätze. Je nachdem wie wir in das Spiel finden, können wir Punkte mitnehmen. Der Vorteil liegt aber auf Seiten der TSG. Nichtsdestotrotz wollen wir drei Punkte holen.“ (pak/fotos: benndorf/archiv: benndorf)

x