Grünstadt und Leiningerland
Gedankenspiele: Steinbach und der Corona-Aprilscherz
Auf seiner Facebookseite kündigte der Fußball-Bezirksligist an, dass der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) die Saison vorzeitig abgebrochen habe. Diese Entscheidung beruhe auf der Tatsache, dass aufgrund der aktuellen Corona-Krise die Fortsetzung der Spielrunde nicht absehbar sei. Steinbach wäre damit vorzeitig Meister, da nur die Hinrundentabelle in die Wertung ginge. Letztlich war das nur Aprilscherz. Aber dennoch: Was wäre eigentlich, wenn es wirklich so kommt? Was würde das für die Mannschaften in der Region bedeuten? Wir haben das einmal durchgespielt.
Wenn nur die Hinrundenspiele in die Wertung eingehen würden, dann dürfte in der Fußball-Landesliga Ost der FC Bienwald Kandel mit 33 Punkten den Titel feiern. Zweiter wäre dann der VfB Bodenheim. Der TuS Altleiningen hätte die Saison unterdessen auf dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen. Und der VfR Grünstadt würde sich mit zwei Punkte Rückstand auf den Rivalen mit dem sechsten Rang arrangieren müssen.
SVO würde unter Szenario leiden
In der A-Klasse Rhein-Pfalz Nord hätte die TSG Eisenberg den fünften Tabellenplatz sicher. Der VfR Grünstadt II würde sein Saisonziel Klassenerhalt souverän erreichen. Platz acht würde für das Team verbucht. Dagegen würde der SV Obersülzen als Drittletzter wohl abstiegen. Dass das Team von Coach Sascha Gerber an einem Szenario, wie es der TuS Steinbach gerne hätte, kein Interesse hat, ist damit wohl klar.
In der B-Klasse dürften sich derweil gleich zwei Teams aus der Region freuen. Der TuS Sausenheim, der die erste Saisonhälfte mit 47 Punkten und Platz eins abgeschlossen hat, könnte die Sektkorken knallen lassen. Aufsteiger TSV Ebertsheim wäre Vizemeister. Ob das allerdings zum Aufstieg reicht, wäre unsicher. Die TSG Eisenberg II als Ligazehnter und der TSV Bockenheim als Elfter würden die Liga halten. Die SG Leiningerland als Viertletzter auch.
VfR III könnte Meister-Shirts auspacken
In der C-Klasse Rhein-Pfalz Nord könnte der VfR Grünstadt III die Meister-T-Shirts rausholen, allerdings würde das Team mit dem TuS Flomersheim punktgleich an der Spitze liegen. Der SV Kirchheim hätte mit einem Punkt Rückstand auf das Spitzenduo und als Dritter dagegen das Nachsehen.
Auch der TSV Carlsberg würde erneut das Ziel Aufstieg knapp verpassen. Die Mannschaft von Trainer Kevin Emig würde die Runde als Vierter abschließen. Fest stehen würde weiterhin, dass der TuS Sausenheim II als Ligaachter, der TSV Ebertsheim II als Neunter, der SV Obersülzen II als Zwölfter und die SG Leiningerland II als 13. die Runde abschließen würden.
Für die meisten Klubs in der Region würde sich somit nicht viel tun. Doch Gewinner und Verlierer würde es bei so einer Regelung natürlich geben.