Grünstadt Fundament aus Beton soll das Holz schützen

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Die Brücke auf dem Leininger Burgenweg nördlich von Altleiningen zwischen Tränkwoog und Süßenhof ist wieder begehbar. Der im Juli 2018 wegen akuter Einsturzgefahr voll gesperrte Übergang führt über eine kleine Schlucht, in der sich nach heftigen Niederschlägen ein Wasserfall bildet. Er ist von einer ortsansässigen Zimmerei neu konstruiert worden. Die Verbandsgemeinde Leiningerland hat sich das Holz-Bauwerk rund 13.000 Euro kosten lassen.

Der Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Johannes-Peter Schwalb (CDU), berichtet, dass zunächst überlegt worden sei, die zirka sechs Meter lange Brücke aus Metall anfertigen zu lassen, weil das eine längere Haltbarkeit hat. „Aber wir waren uns dann doch einig, dass das nicht in den Wald passt. Außerdem wäre eine Metallbrücke etwa doppelt so teuer geworden.“ Willy Hiebert, Wegewart des touristisch viel genutzten Burgenwanderwegs, hatte bei einer Begehung im Sommer festgestellt, dass die alte, schon seit vielen Jahren morsche Holzkonstruktion auf einer Seite abgebrochen war. Fortan durfte sie nicht mehr betreten werden. Es wurde eine Umleitung ausgeschildert und auf der Webseite des Vereins „Leiningerland. Das Tor zur Pfalz“ bekannt gemacht. „Das Problem war“, so Hiebert, „dass der hölzerne Unterbau im Erdreich steckte und so mit der Zeit verwittert ist.“ Die neue, aus Lärchenholz angefertigte Brücke ruht auf Fundamenten aus Beton. An beiden Schmalseiten sind metallene Holzbügel aufgestellt worden. „Die sollen verhindern, dass Reiter mit ihren Pferden einfach darüber galoppieren“, erläutert Schwalb. Er freut sich, dass die Brücke nun erneuert ist. Schließlich erfolgt dieses Jahr ein Re-Audit des Leininger Burgenwegs durch das Deutsche Wanderinstitut als Premiumwanderweg im Mittelgebirge. Die rund 23 Kilometer lange Strecke mit einem Naturwegeanteil von mehr als 70 Prozent wurde bereits 2013 und 2016 zertifiziert.

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