Grünstadt Ersatzgeschwächte TSG lässt erstmals Federn

WEISEL. Die Faustballer der TSG Tiefenthal mussten am Wochenende die ersten beiden Niederlagen in der laufenden Zweitliga-Hallenrunde einstecken. Beim Spieltag in Weisel ging das Team von Spielertrainer Christoph Happersberger leer aus, bleibt aber weiter Tabellenführer.
„Wir sind mit dem absoluten Notaufgebot nach Weisel gefahren“, erklärte TSG-Teamchef Robert Happersberger. Vom eigentlichen Kader wirkten nur Spielertrainer Christoph Happersberger, Christoph Wyrobek und der Youngster Nico Agricola mit. Tim Ohlrich, Julian Gaub und Tobias Fuchs fehlten. Die beiden AH-Spieler Dietmar Braun und Alfred Braun mussten so in beiden Begegnungen gegen den TV Weisel und den TV Waibstadt auf dem Feld stehen. „Beim Zuspiel hatten wir Probleme, letztlich hat man die Ausfälle schon gemerkt“, sagte Happersberger, der selbst als Ersatzspieler mitwirkte. Gegen Weisel verloren die Tiefenthaler die ersten beiden Durchgänge mit 7:11 und 4:11. Im dritten Satz zeigte die TSG eine starke Leistung. In dieser Phase klappte der Aufbau der Angriffschläge. Spielertrainer Christoph Happersberger verwertete die Bälle souverän. Satz drei ging mit 11:5 an die Tiefenthaler. Auch im vierten Durchgang hielt die TSG gut mit, hatte sogar zweimal Satzball. „Da haben wir es leider nicht geschafft, den entscheidenden Punkt zu machen“, klagte Teamchef Robert Happersberger. Weisel entschied den engen Abschnitt letztlich mit 12:10 für sich und durfte einen 3:1-Sieg feiern. „Wenn wir den vierten Durchgang gewinnen, drehen wir das Spiel noch“, so Robert Happersberger. In der zweiten Begegnung gegen den TV Waibstadt sah das ersatzgeschwächte Tiefenthaler Team dann überhaupt kein Land. Die Badener gewannen mit 3:0 (11:6, 11:3 und 11:8). Waibstadt verlor dann im Anschluss überraschend gegen den TV Weisel mit 0:3. Der vermeintliche Titelfavorit quittierte damit schon die vierte Saisonniederlage. Die Tiefenthaler belegen unterdessen weiter Platz eins, sind aber nun punktgleich mit dem Pfalzrivalen TB Oppau. Beide Mannschaft haben 12:4 Zähler. „Es ist eigentlich nicht wirklich etwas passiert, wir sind in der Tabelle immer noch Erster, und der Aufstieg ist bei uns ja sowieso kein Muss. Wir können also in aller Ruhe weitermachen“, befand Teamchef Robert Happersberger.