Grünstadt Deutscher Wetterdienst: Ja, es war ein Tornado

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hat offiziell bestätigt, dass sich am Freitag in den Verbandsgemeinden Leiningerland und Freinsheim ein Tornado gebildet hat. „Es war ein schwacher bis mäßiger Tornado der Kategorie F1“, sagte Andreas Friedrich, der Tornadobeauftragte des DWD. Die Stärke eines Tornados wird von den Experten nach der Fujita-Skala angegeben. Diese umfasst insgesamt zwölf Stufen, wobei F6 bis F12 theoretische Werte sind, die bisher nicht beobachtet wurden. Tornados der Stufe F1 erreichen Windgeschwindigkeiten von 117 bis 180 Kilometern in der Stunde. Als Beispiele für Auswirkungen eines solchen Sturms schreibt der DWD in seinem Wetterlexikon: „Autos werden von den Straßen geschoben, Wohnmobile umgeworfen, Wellblech beziehungsweise Dachziegel abgerissen und Garagenbauten zerstört.“ Wie DWD-Meteorologe Tobias Reinartz erklärte, hat sich der Sturm vom Freitag vermutlich im Zusammenhang mit einer Schauerzelle über der Region gebildet. Ein solches Phänomen gehe mit Hagel und Starkregen einher. Am Montag ist laut Freinsheims Verbandsbürgermeister Jürgen Oberholz (FWG) über den Kreis Bad Dürkheim ein Schreiben vom Land bei der Verbandsgemeinde eingegangen, wonach nun die Schäden in den Weinbergen ermittelt werden müssten. Die Verbandsgemeinde werde das Schreiben zügig an die Gemeinden weitergeben. Der Sturm hatte große Rebflächen rund um Bobenheim am Berg, aber auch bei Battenberg und im nahen Krumbachtal verwüstet. Unser Bild zeigt die Kirche in Battenberg – die durch die Naturgewalten einen Teil ihrer Turmziegel verlor. SÜDWESTDEUTSCHE ZEITUNG

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