Neuleiningen RHEINPFALZ Plus Artikel Baustelle: Arbeiten zwischen Kreuz und Pumpstation starten am Mittwoch

Die Beton-Fundamente für die Behelfsbrücke bei Neuleiningen-Tal stehen bereits. Der Übergang über den Eckbach wird benötigt für
Die Beton-Fundamente für die Behelfsbrücke bei Neuleiningen-Tal stehen bereits. Der Übergang über den Eckbach wird benötigt für die Arbeiten an der Erneuerung der Wasserleitungen im Leiningertal und für die Umleitung nach Battenberg bei der Sanierung der K30.

Die Werke der Verbandsgemeinde Leiningerland und der Landesbetrieb Mobilität (LBM) haben damit begonnen, in Neuleiningen-Tal auf einer Länge von 570 Metern Wasserleitungen zu erneuern. Gearbeitet wird entlang der Landstraße 520 zwischen dem großen Steinkreuz am Pfad zum Hochbehälter und der Pumpstation am westlichen Ortsausgang. In diesem Bereich wird die L520 voll gesperrt.

Anlieger haben freie Fahrt bis zur Baustelle. Wer aber aus Altleiningen oder Carlsberg nach Grünstadt will, muss in Richtung Wattenheim fahren und kann dort entweder die A6 gen Mannheim nehmen oder die B 47 in Richtung Eisenberg bis zur Einmündung der L453, wo es nach Tiefenthal, Neuleiningen und Sausenheim geht. Die Umleitungsstrecken, die umgekehrt genauso gelten, sind ausgeschildert. Am Dienstag mussten sie aber – entgegen der Ankündigung der Verbandsgemeinde – noch nicht genutzt werden. „Es waren noch einige Vorbereitungen zu treffen“, erläutert der Technische Werkleiter Johann Schröder. Voraussichtlich ab Mittwoch wird die Landstraße in Neuleiningen-Tal für den Durchgangsverkehr unpassierbar sein. Um die Zuwegung zur Spedition Schulz und einiger anderer Betriebe rund um das alte Bahnhofsgebäude nicht zu blockieren, erfolgen die Sperrungen in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird vom westlichen Ortseingang bis zur Einfahrt dichtgemacht und ab Ende März von der Firmen-Zufahrt bis zum Steinkreuz im Osten des Dorfes. „Die Gehwege bleiben nutzbar“, informiert Schröder. Die Abfalltonnen würden von den Baufirmen vor die Absperrungen gestellt, sodass die Müllabfuhr diese leeren könne. Ab Ende Mai sei die Ortsdurchfahrt wieder frei, versichert er. Erst wenn die L520 durchgängig befahrbar ist, kann mit dem Ausbau der Kreisstraße 30 nach Battenberg begonnen werden, da die Landstraße Teil der Umleitungsstrecke ist. Die schon seit längerem laufenden Arbeiten an dem Trinkwassernetz, über das etwa 10.000 Bürger versorgt werden, ziehen sich vermutlich noch bis Ende des Jahres hin. Insgesamt müssen Leitungen auf einer Länge von rund zwei Kilometern ausgetauscht werden. Die aktuell genutzten Rohre liegen seit 1926 in der Erde und es steht zu befürchten, dass bald größere Schäden auftreten. 1400 Meter neue Leitung kommen in die Forstwege parallel zur Landstraße. Im Zuge ihrer Verlegung werden auch Stromkabel verbuddelt. Zudem werde der Brunnen im Bischofswald reaktiviert, wofür Rohwasserleitungen vergraben werden müssten. In der Summe werden in den großen Bauabschnitt ungefähr 1,6 Millionen Euro investiert. Für die knapp 600 Meter Leitungsnetz an der Landstraße müssen die Werke zusätzlich etwa 840.000 Euro ausgeben. Der LBM erneuert die Fahrbahn für rund 336.000 Euro.

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