Mertesheim Bahnübergang: Eine Schranke ist unbezahlbar
Der im Mertesheimer Gemeinderat gemachte Vorschlag, den Bahnübergang an der Haltestelle Hauptstraße/Grünstadter Weg zu beschranken, hat aufgrund der hohen Kosten wohl keine Chance auf Umsetzung. Darüber informierte Ortsbürgermeister Kurt Waßner nach einem Vor-Ort-Termin mit Mitarbeitern der Deutschen Bahn und des Ordnungsamtes der Verbandsgemeinde Leiningerland. Demnach dürfte die Schranke „schon alleine aus finanziellen Gründen“ nicht machbar sein, so Waßner. Die Fachleute rechnen mit Kosten im „hohen sechsstelligen Bereich bis fast eine Million Euro“. An diesen Kosten hätten sich auch die Ortsgemeinde Mertesheim entsprechend zu beteiligen. An dem Bahnübergang von der Hauptstraße zum Grünstadter Weg ist eine Blinkanlage in Betrieb. Um „die Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern und Motorisierten zu erhöhen“ war im Rat vorgeschlagen worden, zu prüfen, ob dort eine Schranke möglich ist. Neben der Kostenschätzung wurde bei der Begehung auch festgestellt, dass bei der Beschilderung, den Haltelinien sowie beim Parken in unmittelbarer Nähe des Bahnübergangs Handlungsbedarf bestehe, sagt Waßner. Das Ordnungsamt wird hier nun tätig werden. Festgestellt wurde darüber hinaus, dass der Asphalt im kommenden Jahr ausgetauscht werden muss, um den Untergrund zu stabilisieren.