Grünstadt Aufs Fahrrad statt ins Auto

In Speyer hatten im November 262 Radler dazu beigetragen, den Kohlendioxidausstoß um rund 8000 Tonnen zu reduzieren.
In Speyer hatten im November 262 Radler dazu beigetragen, den Kohlendioxidausstoß um rund 8000 Tonnen zu reduzieren.

Der Kreis Bad Dürkheim und alle seine Gemeinden beteiligen sich 2019 an der bundesweiten Kampagne „Stadtradeln“. Als Aufhänger für gemeinsame Maßnahmen fiel der Beschluss dazu im Arbeitskreis Klimaschutz des Landkreises.

,Der Arbeitskreis wurde auf Basis der Kooperationsvereinbarung des Landkreises mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem Verband Region Rhein-Neckar Anfang 2018 gegründet. Alle Gemeinden im Kreis unterstützen die Aktion. Der Startschuss zu der dreiwöchigen Kampagne ist für den 14. August 2019 geplant (wir berichteten kurz in der Donnerstagsausgabe). In den drei „Stadtradeln“-Wochen ist jedermann eingeladen, möglichst viele Kilometer, die er gewöhnlich mit dem Auto zurücklegt, durch Fahrradkilometer zu ersetzen. Teilnehmer können sich als Teams anmelden und als solche auch gegeneinander antreten. Außerdem werden die gesamten gefahrenen Kilometer jedes registrierten Teilnehmers für den Kreis angerechnet, dessen Ergebnis wiederum in eine bundesweite Wertung eingeht. „Der Mobilitätsbereich und die zukunftsgerichtete Umgestaltung des Verkehrs sind ja in unseren Städten und Gemeinden bereits Thema – zum Beispiel in Form spezieller Mobilitätskonzepte. Die Umsetzung der ,Stadtradeln’-Kampagne wollen wir nutzen, unsere Bürger und Unternehmen wie auch die hier Beschäftigten noch direkter einzubinden“, sagt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld. Das Regionalbüro Mittelhaardt und Südpfalz der Energieagentur Rheinland-Pfalz koordiniert die Planung und Umsetzung von „Stadtradeln“ gemeinsam mit dem Kreis. In jeder Gemeinde wird es einen Ansprechpartner geben, der die Aktivitäten vor Ort betreut. Im Planungskomitee für Aktivitäten rund ums „Stadtradeln“ sind Ideen rund um die Aktion willkommen. Während des Zeitraums veranstaltet die Energieagentur Aktionswochen unter dem Titel „Kreis voller Energie“, bei denen Kommunen, Initiativen, Unternehmen und auch Privatpersonen eingeladen sind, gelungene Energiewende- und Nachhaltigkeitsprojekte der Öffentlichkeit als gute Beispiele zu präsentieren.

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