Grünstadt aktuell notiert: Widmung wegen Versicherungsschutz

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Von der Tagesordnung der jüngsten Ratssitzung in Neuleiningen abgesetzt werden musste der Punkt „Widmung der Gemeindestraße Obergasse Neuleiningen“. Bürgermeister Franz Adam (CDU) sagte: „Das ist vollkommen verkehrt.“ Vielmehr gehe es darum, dass derzeit in allen Ortschaften der Verbandsgemeinde Leiningerland sämtliche Straßen gewidmet werden, „weil der Verwaltung die Unterlagen nicht vorliegen“. Straßen und Plätze müssten für den öffentlichen Verkehr gewidmet sein, damit die Nutzer über die Kommune versichert seien und die Ortsgemeinde das Recht habe, im Falle eines Falles einzugreifen. Auch gehe es um die Berechnung von Erschließungskosten. Erneut hat sich der Neuleininger Rat mit dem Austausch der Eingangstür und neun Fenstern auf der Rückseite des Rathauses beschäftigt. Der Denkmalschutz fordert Sprossenfenster, was den Preis pro Fenster um rund 100 Euro erhöht. Um Geld zu sparen und das Putzen zu erleichtern, schlug Bürgermeister Franz Adam (CDU) innenliegende Sprossen vor. Für das rund 9000 Euro teure Vorhaben sollen noch einmal Angebote eingeholt werden. Zur Sitzung lagen nur zwei vor, wovon eines nicht unterschrieben und damit ungültig war. . Spätestens bis zum Burgsommer-Festival sollen in der Burgruine zwei Schaltschränke ausgetauscht und drei weitere Laternen installiert werden. Das vorliegende Angebot beläuft sich auf insgesamt 33.000 Euro. Zumindest an den Lampen, die – dem Standort angemessen – auf verzierten gusseisernen Masten montiert sein sollen, könne man sparen, meinte Frank Knöll (CDU) in der jüngsten Ratssitzung, der sich nach Alternativen umgeschaut hat. „Ich habe Laternen gefunden, die pro Stück 2400 Euro statt 4151 Euro kosten“, informierte er. Der Rat einigte sich darauf, weitere Angebote einzuholen. . Einstimmig hat der Obrigheimer Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung an seiner ablehnenden Haltung zu den Plänen der Stadt Grünstadt festgehalten. Diese plant die Ansiedlung von zwei Einkaufsmärkten zwischen Grünstadt Nord und Asselheim. Der ländliche Raum werde, was die Nahversorgung angehe, weiter geschwächt, wenn es immer mehr Einkaufsmärkte in den Städten gebe. Die Gemeinde Obrigheim sei weiter bemüht, einen Investor und Marktbetreiber ins Dorf zu bekommen, sagte Ortsbürgermeister Stefan Muth (SPD).

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