Grünstadt Aktuell notiert: Ortsgemeinde verzichtet auf Mieteinnahmen

. Der Ortsgemeinderat Kirchheim hat sich entschlossen, der Musikschule Leiningerland zu helfen. Die kommenden zwei Jahre soll auf Mieteinnahmen verzichtet werden, die die Einrichtung für die Nutzung eines Raumes im Friederich-Diffiné-Haus zahlt. Dabei geht es um vier Euro pro Monat für jeden der gegenwärtig 28 Schüler, die in Kirchheim in Musikalischer Früherziehung unterrichtet werden. Schulleiter Richard Martin habe ihn darum gebeten, sagte Bürgermeister Robert Brunner (CDU). „Als es uns 2012 finanziell nicht so gut ging, haben wir die Zahlung dieses Betrags eins zu eins an die Eltern delegiert. Diese beschweren sich jetzt aber, weil sie sich gegenüber anderen Familien ungerecht behandelt fühlen“, erläutert Martin auf Anfrage. Am Dienstag votierte der Rat einstimmig dafür, den Vertrag für zwei Jahre auszusetzen. „Wir wollen das zunächst nicht für einen längeren Zeitraum tun, um Ärger mit der Kommunalaufsicht zu vermeiden“, so Brunner vor dem Hintergrund, dass verschuldete Gemeinden gehalten sind, alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen. Jakob Dormann, sozialdemokratisches Urgestein aus Hettenleidelheim, zieht sich ein weiteres Stück aus der Kommunalpolitik zurück. Zum 31. Dezember, so hat er Ortsbürgermeister Steffen Blaga gestern mitgeteilt, legt er nach 33 Jahren im Ortsgemeinderat sein Mandat nieder. Dormann war auch 17 Jahre Ortsbürgermeister, von 1992 bis 2009. Seinen Sitz im Verbandsgemeinderat hat er nach 30 Jahren in dem Gremium bereits zum Beginn des Jahres 2015 abgegeben. Aktiv ist er noch als Vorsitzender der SPD im Kreis Bad Dürkheim und als stellvertretender Fraktionssprecher der SPD im Kreistag Bad Dürkheim. Die Dauerbrenner Stellplätze für Wohnmobile und Verkehrssituation in der Schloßstraße beschäftigen einmal mehr den Ortsbeirat Asselheim in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag: ab 18 Uhr im Kelterhaus Asselheim, Ostergasse 9. Nachdem ein Verbot für das Linkabbiegen von der Schloßstraße in die Weinstraße angeordnet wurde, gibt es Beschwerden. Anlieger scheuen offenbar den längeren Weg durch das Baugebiet Battenbühl und den Kreisel, wenn sie Richtung Grünstadt fahren wollen. |abf