Frankenthal Zwei können sich freuen

FRANKENTHAL. In den unteren Handballklassen hatten am Wochenende nur die HSG Eppstein-Maxdorf (Herren, A-Klasse) und die Verbandsliga-Damen des HSC Frankenthal Grund zum Jubeln. Alle anderen Mannschaften gingen in ihren Spielen leer aus.
Eckbachtal II gelang mit hohem Tempo und konzentrierten Angriffen ein guter Start. Doch nach dem 3:3 schlichen sich immer mehr Fehler ein. Bereits beim recht deutlichen Pausenrückstand ließen die Eckbachtaler die Köpfe hängen. Trainer Armin Diehl ist davon überzeugt, dass noch nicht alle Spieler begriffen haben, in welcher Situation sich die Mannschaft befindet: Mit 4:16 Punkten steckt man im Keller der Tabelle. Lambsheim hatte zwar in der ersten Hälfte mehr Spielanteile, dennoch konnte Trainer Jochen Meininger mit der Leistung nicht zufrieden sein. „Wenn du zweimal sechs gegen vier spielst und dies nicht für dich nutzen kannst, darfst du dich nicht wundern, wenn du das Spiel aus der Hand gibst.“ Die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. In einer guten Partie vergab Lambsheim in der Schlussphase zwei Siebenmeter. Dies nutzten die Gäste und setzten sich vorentscheidend ab. In der Tabelle ist der TVL nun nur noch Siebter (12:8 Punkte). Der Mannschaft schien die Weihnachtsfeier vom Vortag noch in den Knochen zu stecken. „Wir wussten, dass es gefährlich ist, einen Abend vor dem Spiel die Weihnachtsfeier anzusetzen, doch mir war das Gemeinschaftserlebnis wichtig“, so Trainer Bruno Caldarelli. Den Gästen gelang der bessere Start. In der zweiten Halbzeit agierten die Gastgeber agiler. In der 52. Minute ging die HSG beim 19:18 zum ersten Mal in Führung. Ein vergebener Siebenmeter versetzte Eppstein-Maxdorf dann einen Dämpfer. Neuhofen kam auf 21:21 heran. Fünf Sekunden vor Schluss entschied der Schiedsrichter auf Siebenmeter: Rolf Keller nahm sich ein Herz und erlöste mit dem Treffer zum 22:21 seine Mannschaft. Die HSG belegt mit nun 13:5 Punkten Rang drei. Herren, B-Klasse Gegen den noch ungeschlagenen Ligaprimus lag der SC die komplette Spielzeit in Rückstand. Für SC-Trainer Frederik Assmann war die Partie bereits zur Halbzeitpause entschieden. Bobenheim-Roxheim belegt mit 9:7 Punkten einen Mittelfeld-Platz. Der HSC wartet weiter auf seinen zweiten Saisonsieg. Bei den Frankenthalern hoffen nun alle auf das nächste Spiel bei der punktgleichen VSK Niederfeld. Der Knackpunkt gegen Dansensberg: Der HSC-Kader war wieder einmal nicht komplett. Knapp verpasste die HSG ihren zweiten Saisonerfolg. Erst in der Schlussphase geriet Eppstein-Maxdorf auf die Verliererstraße. Zwar gelang es den Gästen, sich Mitte der ersten Halbzeit abzusetzen (9:15), doch die HSG kämpfte sich zurück. Erst nach dem 25:25 stellten die Gäste die Weichen auf Sieg. Frauen, Verbandsliga Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg fuhren die Frankenthalerinnen gegen das Tabellenschlusslicht ein. Sprecherin Anita Sima meinte dennoch, dass die Abwehr etwas geschwächelt und auch der Angriff seine Chancen nicht konsequent genutzt habe. Der HSC belegt Rang vier mit nun 13:7 Punkten. 45 Minuten lang war der SC gegen die um vier Plätze besser gestellten Gäste die agilere Mannschaft. Beim 14:15 lagen die Bobenheim-Roxheimerinnen erstmals zurück. Zuvor wurden etliche Chancen vergeben. So wurde es verpasst, die 8:4-Führung auszubauen. Nach dem 14:15 fand der SC nicht mehr in die Partie zurück. Mit 8:10 Punkten ist der SC Siebter. Frauen, A-Klasse Einen rabenschwarzen Tag erwischte der TV Lambsheim gegen den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern. Die Vorgaben des Trainers Christian Ringendahl konnten nie umgesetzt werden. Die Lambsheimerinnen belegen Rang sechs mit 6:8 Punkten. (mzn)