FRANKENTHAL
Waldorf-Endspurt mit Hindernissen
Wegen der Corona-Krise und den damit verbundenen Hygieneregeln wäre eine Feier im Schulhaus schwierig gewesen, berichtete Harald Buchta, Betreuer der 13. Klasse und Beauftragter für die Abiturprüfung an der Schule. Ursprünglich sei daher für vergangenen Samstag „ein kleines Fest mit Zeugnisübergabe unter freiem Himmel“ geplant gewesen. Wegen der im Wetterbericht vorhergesagten Gewitter hätten sich die Schülerinnen und Schüler dann aber entschlossen, diese Veranstaltung abzusagen, und nur in kleinerem Rahmen privat gefeiert.
„Während das erste Schulhalbjahr noch ganz normal verlief, war der Endspurt unter erschwerten Bedingungen zu meistern“, berichtete Buchta. „Onlineunterricht, Hygieneauflagen, Unsicherheiten über Unsicherheiten. Und das unter dem Druck, dass nur die Abschlussprüfungen zählen und keine Punkte vorab gesammelt werden können.“
Tatkräftig engagiert
Die Präsentation der Werke aus dem Kunstkurs – ein Teil der Abiturprüfung – habe nicht wie üblich öffentlich stattfinden können. Viele Angehörige der Abiturklasse hätten sich in Schulorchester oder Schulchor engagiert, hebt der Pädagoge hervor. Die Projektkonzerte Anfang März hätten zum Glück noch stattfinden können; die Jubiläumsaufführung des Schulzirkus im Mai habe man dagegen streichen müssen. Auch in früheren Jahren sei die Klasse „mehrfach mit den Härten des Lebens konfrontiert“ worden. Dennoch habe sie sich tatkräftig in politischen Fragen engagiert, „bewahrte sich den nötigen Optimismus und die Hoffnung, im Leben etwas bewegen zu können und die Zukunft mitzugestalten“.