Frankenthal VfR Frankenthal hat vier Abgänge

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FRANKENTHAL. Vier Abgänge hat Fußball-Landesligist VfR Frankenthal in der Winterpause zu verzeichnen. Neben Torwart Niklas Wiegand, der zum ASV Fußgönheim wechselte (wir berichteten gestern), verließen Marc Haffa (zum Verbandsligisten Amicitia Viernheim) sowie Dennis Weber und Arthur Herdt, die beide zu ihrem Stammverein CSV Frankenthal in die B-Klasse zurückgingen, den Verein.

Als Ersatz für Wiegand kommt laut dem sportlichen Leiter des VfR, Axel Bickert, Tobias Wilk von der DJK Eppstein zurück ins Ostparkstadion. Mit Haffa verlässt einer der Führungsspieler des bisherigen Kaders den Verein, der in der laufenden Saison die meisten Tore (7) geschossen hat, genauso wie in der vergangenen. „Wir haben das so gesagt und machen das auch so, dass wir in Zukunft vorrangig auf die eigene Jugend setzen wollen“, sagt Axel Bickert auf Nachfrage der RHEINPFALZ. Der VfR habe gute Eigengewächse wie beispielsweise Pascal Renner, denen jetzt mehr Verantwortung übertragen werden soll. Marvin März werde aus der zweiten Mannschaft in den Kader des Landesligisten stoßen. Trainer Jürgen Klotz meint, dass es nicht einfach werde, Haffa und Wiegand zu ersetzen: „Haffa hat sicher seine Qualitäten. Aber er war schon die Hälfte der Vorrunde nicht dabei.“ Wiegand sei ebenfalls länger verletzt gewesen. Tobias Wilk mache bisher einen guten Eindruck. Der Abgang von Dennis Weber sei für ihn ebenso schmerzlich: „Den hätte ich gerne behalten, aber er möchte wegen seines Studiums zurückstecken.“ Nun müssten sich eben die jungen Spieler wie Pascal Renner und Geri Hasa, die aufgrund ihrer nicht ganz so großen Einsatzzeiten schon mal etwas die Köpfe hätten hängen lassen, mehr zeigen. Allerdings habe den Jungen, auch wenn sie gerne Stammspieler gewesen wären, gerade im Zweikampfverhalten noch etwas gefehlt, meint Klotz. Mit Fabio Ferrante und Ronny Krause werde er wohl weitere Spieler, die er bisher an die Zweite abgegeben habe, in den Landesliga-Kader ziehen. „Taktisch werden wir etwas anders spielen müssen.“ Da brauche es auch ein wenig Geduld. Mit dem Weggang von Haffa werde auch die Vereinskasse entlastet, was ebenfalls wichtig sei, so Bickert: „Das muss sein. Wir können den bisherigen Weg nicht mehr weitergehen.“ Erfreuliches kann Bickert über die sanitären Anlagen des VfR im Clubheim berichten. Mit Beginn der Rückrunde sei der erste Teil mit zwei Umkleideräumen und Duschanlagen fertiggestellt. Für den anderen Teil würden nun Zuschussanträge gestellt. Zwei Testspiele trägt der VfR in der kommenden Woche in Studernheim aus, da der Kunstrasen im VfR-Stadion zu Trainingszwecken gebraucht wird: am Mittwoch, 11. Februar, 19 Uhr, gastiert Oberligist TSG Pfeddersheim, am Freitag, 13. Februar, 19 Uhr, der Bezirksligist TSV Gundheim. (nt)

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