Frankenthal
Versuchte Vergewaltigung: Urteil Anfang Februar möglich
Beim zweiten Prozesstag am vergangenen Donnerstag seien die Prostituierte und ein Polizeibeamter vernommen worden, teilte das Gericht auf RHEINPFALZ-Anfrage zum Verlauf mit. Zusätzlich seien frühere Videovernehmungen ins Verfahren eingeführt worden. Hinsichtlich des Vergewaltigungsversuchs an der 20-jährigen Frau hatte der angeklagte Jugendliche laut Gericht zu Beginn der Hauptverhandlung eingeräumt, einen Termin mit der Prostituierten vereinbart zu haben und bei ihr gewesen zu sein. Sie soll ihm seiner Schilderung nach das Geld aus der Hand genommen und ihn aufgefordert haben zu gehen, da er zu jung sei. Daraufhin will der 14-Jährige sie an die Wand geschubst, ihr das Geld wieder abgenommen und die Flucht ergriffen haben.
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Am Montagvormittag hat die Kammer laut Mitteilung des Gerichts eine von seiner Mutter begleitete Siebenjährige befragt, die der Jugendliche zu sexuellen Handlungen an ihm aufgefordert und es unsittlich berührt haben soll. Nachmittags sagte demnach das 13-jährige Mädchen aus, dem der Angeklagte ins Treppenhaus gefolgt sein soll. Am Dienstag sei die Vernehmung des älteren Mädchens geplant, dem er ebenfalls gefolgt sei. Aussagen soll dann auch eine Frau, der er laut Anklage beim Spazierengehen an den Po gefasst habe. Am 6. Februar könnte nach Sachverständigenanhörung bereits ein Urteil fallen.