Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Veranstalter des RHEINPFALZ-Cups zieht Bilanz

Großer Bahnhof im Foyer der Sporthalle am Kanal.
Großer Bahnhof im Foyer der Sporthalle am Kanal.

Das 39. Hallenfußballturnier um den RHEINPFALZ-Cup ist Geschichte. Drei Tage Budenzauber erweisen sich einmal mehr als Besuchermagnet. Organisatorische Neuerungen kommen gut an.

Bei der Siegerehrung waren sie außer Rand und Band, die Spieler, Betreuer und Fans der DJK SW Frankenthal, die sich soeben den Sieg beim 39. Hallenfußballturnier um den RHEINPFALZ-Cup gesichert hatte. 5:1 lautete der Endstand des Endspiels gegen den klassenhöheren Bezirksligisten TuS Dirmstein. Aber das war nicht der einzige Grund zum Feiern.

Auch bei der Vergabe der Einzeltrophäen sollte Schwarz-Weiß Frankenthal nicht leer ausgehen, denn Jens Korpis wurde als bester Spieler des Turnier ausgezeichnet. Der Sonderpreis für den besten Torhüter ging an Alexander Schaub vom FC Arabia Frankenthal, während sich die Auszeichnung als beste Torschützen Mert Hizarci von der DJK Eppstein und Bleard Zeqiraj vom TuS Dirmstein teilten, die beide jeweils zwölf Treffer erzielten.

Besonder stimmungsvoll

Die Auszeichnung für die besten Fans ging an den Anhang des ASV Heßheim, der sich im kleinen Finale um Rang drei mit 6:2 gegen die DJK Eppstein durchgesetzt hatte. Es war beeindruckend, mit welcher Leidenschaft die Anhänger der „Heßheimer Jungs“ in der Sporthalle am Kanal ihre Spieler feierten, aber auch der Anhang des MTSV Beindersheim, des FC Arabia oder des SC Bobenheim-Roxheim hatten großen Anteil daran, dass die 39. Auflage des RHEINPFALZ-Cups eine besonders stimmungsvolle war.

„Wir waren an allen drei Abenden ausverkauft“, teilte Tim Graf, Vorsitzender des veranstaltenden SW Frankenthal, mit Blick auf insgesamt 2400 Zuschauer mit. „Wir sind zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Was wir uns vorgenommen hatten, nämlich das Turnier auf ein anderes Level zu hieven, hat gut funktioniert“, blendet Tim Graf zurück. Gemeinsam mit der als Co-Veranstalter fungierenden Frankenthaler Agentur Primo wollte der Verein organisatorische Abläufe optimieren und für professionellere Strukturen sorgen. Davon profitierte vor allem die digitale Präsenz des Turniers, das eine eigene Webseite, rheinpfalz-cup.de, bekam, auf der Zusammenschnitte der Spiele und Interviews mit Spielern zu sehen sind.

Lob für Security

Positiv sei die Resonanz auf die Tombola gewesen, die man mit attraktiven Preisen wie zwei Trikots mit den Unterschriften aller FCK-Spieler und eine Playstation 5 aufgewertet habe, befand Tim Graf. „Die Resonanz auf die Neuerungen war durchweg positiv“, sagte der Organisator, der sich freute, dass Abläufe wie der Ein- und Auslass der Zuschauer verbessert werden konnten. „Die Security war spitze“, wertete der SW-Vorsitzende. Freilich gebe es immer noch Kleinigkeiten, die optimiert werden könnten. „Wir wollen uns im Februar zusammensetzen nochmal alles aufarbeiten“, kündigte Graf an. Dazu gehöre auch der ausrichtende FC Arabia, dessen Imbisswagen bei den Besuchern gut angekommen sei.

„Nach meinen Informationen waren sie sehr zufrieden, der Imbisswagen war auf jeden Fall ein Gewinn“, sagte Tim Graf. Ziel sei, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen und das Turnier weiter zu professionalisieren. „Mehr Sponsoren, mehr Gelder für die Vereine“, nannte Graf als Ziel. In der Diskussion sei übrigens auch, in der Sommerpause einen RHEINPFALZ-Cup im Stile eines Vorbereitungsturniers zu veranstalten.

Dass die DJK Schwarz-Weiß das Turnier gewonnen habe, sei die „Kirsche auf der Tore“ gewesen, befand Tim Graf, der mit dem Turniersieg nicht gerechnet hatte. Unter Leitung ihres neuen Trainer, des ehemaligen Frankenthaler Bundesligaprofis Danny Blum, liefen die Schwarz-Weißen aber zu großer Form auf.

Organisator Tim Graf hatte gut lachen.
Organisator Tim Graf hatte gut lachen.
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