Frankenthal Vatanspor gibt sich ehrgeizig

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«FRANKENTHAL.» Die Mannschaften in der Fußball-B-Klasse Rhein-Pfalz Nord starten ab Freitag in die neue Saison. Die DJK Schwarz-Weiß Frankenthal, Eintracht Lambsheim und Vatanspor Frankenthal wollen oben mitspielen. Beim SV Studernheim ist die Aufstiegseuphorie dagegen schon ziemlich verflogen.

DJK Eppstein II:

Die Spieler der zweiten DJK-Elf haben während der Vorbereitung alle Trainingseinheiten zusammen mit der ersten Mannschaft absolviert. DJK-II-Trainer Florian Vogel spricht von der „besten Vorbereitung seit Langem, was aber nicht heißt, dass sie überragend war.“ Fünf, sechs Neuzugänge muss Vogel in sein Team integrieren. Das benötige noch etwas Zeit. „Wenn wir so spielen wie vor einem Jahr in der Vorrunde, also um Platz sieben, wäre ich schon zufrieden“, sagt Vogel. VT Frankenthal: Trainer Sacha Kihm möchte das Erreichte festigen. Er will so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und am Ende einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Die Vorbereitung sei in der Urlaubszeit allerdings durchwachsen verlaufen, berichtet Kihm. „Das war aber nicht nur bei uns so, viele Mannschaften im Kreis hatten da ihre Probleme.“ Die Stammelf sei zum Großteil zusammengeblieben, nur die Qualität und Tore von Steffen Jaeschke, der als Spielertrainer zum A-Klassisten TuS Dirmstein wechselte, werden in der Offensive fehlen, so Kihm. Der neue Kunstrasen am Nachtweideweg ermöglicht den VT-Kickern wieder konstante Trainingszeiten. SC Bobenheim-Roxheim II: Marius Heydasch berichtet von einer „ganz guten“ Vorbereitung. „Nur die überraschend negativen Testspielergebnisse und das große Verletzungspech waren ärgerlich“, sagt der SC-II-Trainer. Kurz vor Saisonbeginn war der Kader aber fast verletzungsfrei. Das Saisonziel bleibt auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg der Ligaverbleib. „Ich bin mir sicher, dass wir das mit unserem Personal und dem Potenzial, das wir in der ersten Mannschaft haben, in dieser stark besetzten Liga auch schaffen werden“, betont Marius Heydasch. DJK Schwarz-Weiss Frankenthal: Der amtierende Tabellendritte will laut Spielertrainer Wissam Abdul-Ghani in der kommenden Runde mindestens einen Platz besser abschließen. Dafür hat sich die DJK mit Ex-Profi Selim Teber prominent verstärkt. Wie zuvor beim VfR dürfte Teber zeitlich bedingt jedoch nur unregelmäßig zum Einsatz kommen. Auch von den übrigen Neuzugängen Yessin Jeridi, Ramazan Karaoglu und Christian Schaffner ist Abdul-Ghani überzeugt. Die Vorbereitung und die Testspiele seien positiv verlaufen. TSV Eppstein: Konstant zu spielen und besser abzuschneiden als Platz fünf in der Vorsaison, nennt Coach Uwe Naßhan als Ziele für die nächste Runde. „Vor allem gegen die vermeintlich leichten Gegner dürfen wir keine Punkte mehr liegen lassen.“ Die jungen Neuzugänge Yannik Heitz und Dominik Blim haben Naßhan in der Vorbereitung überzeugt. Der vom ASV Heßheim gekommene Torjäger Masen Shanab fällt dagegen verletzungsbedingt noch aus. Für Naßhan kein Grund zu jammern. Er möchte ohnehin nicht nur ein System spielen lassen, sondern flexibel agieren. SV Studernheim: Trainer Matthias Bonifer spricht von einer „mittelmäßigen Vorbereitung“ mit einer „schwachen Trainingsbeteiligung“. Die Aufstiegseuphorie sei schon stark abgeebbt, sagt Bonifer. Sechs Spieler haben den SVS nach dem Aufstieg verlassen, drei neue Akteure kamen hinzu. Die zweite Mannschaft wurde wegen Spielermangels aufgelöst. Aus eben diesem Grund musste Bonifer auch zwei Testspiele absagen. „Wir werden sicherlich gegen den Abstieg spielen. Wegen der überschaubaren Vorbereitung dürften wir vor allem am Anfang Probleme bekommen“, meint der Übungsleiter. „Aber die Saison ist zum Glück ja lang.“ Eintracht Lambsheim: Trainer Tobias Hoffmann kam in der vergangenen Saison zur Eintracht und führte die Mannschaft auf Platz vier. Mit dem MTSV Beindersheim und dem ASV Heßheim haben zwei starke Konkurrenten den Sprung in die A-Klasse geschafft. Ist der Weg nun frei? „Natürlich ist es unser Anspruch, oben mitzuspielen“, sagt Hoffmann. Fehler, die in der „unregelmäßigen Vorbereitung“ gemacht worden seien, hofft er spätestens im Laufe der Saison abstellen zu können. Mit Thomas Walther ist nur ein Abgang zu verzeichnen. Vatanspor Frankenthal: Mit Axel Maysiuk hat der Aufsteiger einen neuen Trainer. Ferhat Ellek, der zuvor Vorstandsvorsitzender, Trainer und Spieler in Personalunion war, ist sein Co-Trainer. Der Kader, zu dem die Neuzugänge Marco Mingola, Volkan Dogan, Dominik Gardino und Tobias Grosch zählen, ist laut Maysiuk „jung, aber sehr talentiert. Ferhat hat in der Vorbereitung sehr gute Arbeit geleistet. Die Jungs haben gut mitgezogen.“ Maysiuks Sohn Mike wird, wenn es beruflich möglich ist, ebenfalls für Vatanspor spielen. Maysiuk hat ehrgeizige Ziele: „Ich möchte mit der Mannschaft unter die ersten fünf kommen. Dazu hat sie das Potenzial.“ ASV Mörsch: Der ASV Mörsch musste im Sommer viele Abgänge hinnehmen. Die zweite Mannschaft wurde aufgelöst. Trainer Udo Schulz, der gegen Ende der vergangenen Saison den Trainerposten übernahm, wird auch in der kommenden Runde an der Seitenlinie stehen.

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