Frankenthal TuS-Damen rücken noch auf Platz drei vor
«GEROLSHEIM.» Zum Saisonabschluss in der Zweiten DCU-Bundesliga Nord haben die Keglerinnen des TuS Gerolsheim auf den eigenen Bahnen noch einmal die Marke von 2700 Holz geknackt. Den Grundstein für den 2708:2539-Sieg gegen den SKC Viktoria Miesau legte die erneut stark spielende Sarah Ringelspacher mit 490 Kegeln. Die Gäste präsentierten sich schwächer als erwartet.
Es war von Anfang an eine klare Angelegenheit. Jede Gerolsheimerin behielt gegen ihre direkte Gegenspielerin die Oberhand. Sarah Ringelspacher legte los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und schaffte es mit dem besten Einzelergebnis der Partie auf Platz zwei der DCU-Mannschaft der Woche in der Nordgruppe der Zweiten Liga. Laut TuS-Sportwartin Tina Wagner kratzte Ringelspacher sogar an der 500-Kegel-Marke. „Auf ihrer zweiten Bahn hat Sarah im Abräumen zwei, drei Bilder zerschossen, sonst wäre für sie noch mehr drin gewesen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau“, erklärte Wagner. Ringelspacher und Simone Baumstark (451), die sich auf ihrer ersten Bahn noch schwer tat, holten gegen Ramona Brych (410) und Elvira Guth (433) gleich mal einen Vorsprung von beachtlichen 98 Kegeln heraus. Diesen bauten Anita Reichenbach (437) und TuS-Kapitänin Lisa Köhler (444) gegen Regina Herrmann (410) und Heidrun Salamucha (416) auf satte 153 Holz aus. Damit war die Partie entschieden. „Bei einer so deutlichen Führung lassen wir uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“, meinte Tina Wagner, die im Gerolsheimer Schlusspaar selbst 439 Holz erzielte. „Bei meinen ersten 25 Wurf hat alles gepasst, danach lief es dann leider nicht mehr so gut“, berichtete die Sportwartin. Auch Michaela Houben (447) hätte ein besseres Ergebnis erreichen können. Gegen die Gästespielerinnen Ann-Kristin Guth (440) und Nathalie Wintergerst (430) gelang es den beiden TuS-Damen aber auch so, den Vorsprung noch einmal leicht zu erhöhen. Am Ende wurde Viktoria Miesau um 169 Kegel distanziert. Mit einer noch konzentrierteren Leistung hätten die TuS-Damen sogar ihr bestes Saisonergebnis aus dem Heimspiel gegen Haibach (2763) knacken können. „Wir hatten ein engeres Spiel erwartet. Unser Gegner hatte von Anfang an nichts zuzusetzen“, sagte Wagner. Während der SKC Viktoria Miesau von Rang sieben auf acht abrutschte, ging es für die TuS-Damen eine Position nach oben. Sie schoben sich zum Schluss noch an der punktgleichen KG Heltersberg vorbei und schließen die Saison nun mit 22:14 Zählern hinter Meister FC Laufach (32:4) und Fortuna Kelsterbach (28:8) auf dem dritten Tabellenplatz ab. „Da sind wir schon stolz drauf“, bekannte Wagner.