Frankenthal Telekom erweitert Mobilfunknetz östlich der Innenstadt
Die Telekom betreibe im Stadtgebiet mit der neuen Anlage insgesamt elf Standorte und erreicht mit dieser Technik nach ihrer Darstellung eine Haushaltsabdeckung von „nahezu 100 Prozent“. An vier Funkmasten seien zudem Erweiterungen mit den schnellen mobilen Internetstandards LTE oder 5G geplant, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Die Wirkung des neuen Funkmasts beschreibt der Telekom-Sprecher so: Er funke auf einer Vielzahl unterschiedlicher Frequenzen im 4G/5G-Bereich. Bei Nutzern mache sich das durch höheren Datendurchsatz, kurze Latenzen und höhere Kapazität der Funkzelle bemerkbar. Dort könnten mehr Mobilfunkkunden gleichzeitig eingeloggt sein.
Genauer Ort wird nicht verraten
Wo genau – auf welchem Grundstück oder Gebäude – sich die Anlage befindet, verrät der Konzern seinem Sprecher zufolge grundsätzlich nicht. Dabei spielten Sicherheitsaspekte eine Rolle – oder der angemietete Standort gehöre einem privaten Vermieter. Insofern könne er nur die ungefähre Lage des Gebiets östlich der Innenstadt liefern. Die Telekom betont in ihrer Mitteilung auch, dass sich mit der neuen Anlage der Empfang in Gebäuden verbessere.
Auf Nachfrage nennt der Mobilfunkanbieter dafür technisch physikalische Gründe: So sei an dem Frankenthaler Standort das 700-Megahertz-Frequenzband im Einsatz. Diese Antenne bilde eine große Funkzelle, „die je nach geografischen Gegebenheiten einen Radius von bis zu zehn Kilometern erreicht“. Das schließe einerseits Funklöcher. Andererseits transportiere die langwellige Frequenz das 5G-Signale besser durch die Wände von Häusern als die bisher eingesetzten Frequenzen.
Aktuell hat die Telekom nach eigenen Angaben bundesweit über 36.000 Mobilfunkstandorte in Betrieb. Zusätzlich baue das Unternehmen jährlich 1500 neue Standorte in Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft Deutsche Funkturm.
Noch Fragen?
Zur Verfügbarkeit von LTE und 5G informiert die Telekom im Internet unter www.telekom.de/netzausbau.