Frankenthal Tablets für Schulen: Stadt rechnet Anfang Dezember mit Lieferung
Anfang Dezember rechnet Beigeordneter Bernd Leidig (SPD) damit, dass die über das Sofortausstattungsprogramm des Landes finanzierten mobilen Endgeräte für Schüler in Frankenthal eintreffen. „Bestellt sind sie“, sagte Leidig bei der Sitzung des Schulträgerausschusses am Dienstag. Offenbar hätten Lieferschwierigkeiten das Ganze verzögert.
430.000 Euro vom Land
Wie berichtet, stehen der Stadt 430.000 Euro für den Kauf von Tablets oder Notebooks zur Verfügung. Hinzu kommt die zusätzliche Förderung, dass das Land für vier Geräte aus dem Sofortausstattungsprogramm ein fünftes bezahlt. Für die 19 Schulen in ihrer Trägerschaft hat die Stadt rund 1200 Geräte zur Verfügung. Profitieren sollen vor allem Kinder und Jugendliche aus Familien, die eine solche Anschaffung nicht selbst stemmen können. Zutreffen würde dieses Kriterium auf rund 1800 Schüler in der Stadt.
Leidig: Guter Versorgungsgrad
Wie Bernd Leidig am Dienstag erläuterte, werde derzeit überlegt, nach welchem Modus die Geräte nun ganze konkret verteilt werden sollen. Manche Familien seien schon aus früheren Bestellungen versorgt. Dann gebe es die Frage, wie Familien mit mehreren Kindern berücksichtigt würden. „Ich bin aber sicher, dass wir einen guten Versorgungsgrad hinbekommen“, betonte der Beigeordnete. Helfen könnte dabei das Angebot einer „namhaften Stiftung“, die der Verwaltung 70.000 Euro für digitale Ausstattung an Schulen zukommen lassen möchte.