Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Strandbadquartier: Spatenstich im Oktober

Das Sternjakob-Gelände in Frankenthal nach dem Abriss.
Das Sternjakob-Gelände in Frankenthal nach dem Abriss.

Der Abriss auf dem Sternjakob-Gelände in Frankenthal ist abgeschlossen. Nun soll das Areal in der Nähe des Strandbads Schritt für Schritt zum Wohnviertel werden.

Die Bagger haben in den vergangenen Monaten ganze Arbeit geleistet. Auf dem Sternjakob-Gelände in Frankenthal war nach Ostern mit dem Abriss begonnen worden. Nun erinnert im September nichts mehr daran, dass hier einst Scout-Ranzen gefertigt wurden.

Die Werksgebäude sind abgerissen. Nur noch Bauschutt ist geblieben. Wobei: Wer genau hinschaut und mit der Industriegeschichte Frankenthals vertraut ist, erkennt doch noch Reminiszenzen an die Vergangenheit. An einigen Stellen ist das markante Gelb zu sehen, das früher das Sternjakob-Werk prägte. Das war es dann aber auch schon mit der Erinnerung an einen der größten Schulranzenhersteller der Welt.

Mitte August war noch der Eingang des früheren Werks zu erkennen. Danach fraß sich der Bagger in Frankenthal immer weiter durch
Mitte August war noch der Eingang des früheren Werks zu erkennen. Danach fraß sich der Bagger in Frankenthal immer weiter durch die Sternjakob-Vergangenheit.

Nach dem Abriss geht das Großprojekt „Strandbadquartier“ in die nächste Phase über: Am Donnerstag, 9. Oktober, soll der symbolische erste Spatenstich für die Neubauten erfolgen. Dies teilte Frankenthals Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG) in der jüngsten Sitzung des Stadtrates mit.

Auf dem Sternjakob-Gelände sollen in den nächsten Jahren rund 350 Wohnungen entstehen. Für die Entwicklung des Projekts ist das Unternehmen DBA Deutsche Bauwert AG mit Sitz in Baden-Baden verantwortlich. In der Nähe des Strandbads soll an der Frankenstraße in vier Bauabschnitten das neue Wohnquartier wachsen. Geplant sind 19 Gebäude mit 346 Wohneinheiten. Die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sollen eine Fläche von 46 bis 87 Quadratmeter bieten.

Singles und junge Familien als Zielgruppe

Damit sind die meisten Wohnungen vergleichsweise klein. Zielgruppe sind deshalb vor allem Singles, Alleinerziehende, junge Familien und ältere Menschen. Läuft alles nach Plan, könnten etwa 900 Menschen am Ende in dem neuen Viertel leben.

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