Frankenthal Stadtverwaltung: Online-System zur Terminvergabe startet am Montag

Für den Start wurden laut Stadt besonders besucherintensive Bereiche ausgewählt.
Für den Start wurden laut Stadt besonders besucherintensive Bereiche ausgewählt.

Die Stadtverwaltung baut nach eigenen Angaben ihren digitalen Service aus: Ab Montag, 17. August, ist es demnach möglich, Termine für Behördengänge online zu vereinbaren. Bürger können über die Internetseite der Stadt Vorgänge auswählen und dann nach einem passenden Zeitfenster suchen.

Mit der Einführung des Systems, die ursprünglich schon für Mitte Juli geplant war, wegen technischer Probleme dann aber um vier Wochen verschoben wurde, reagiert die Stadt auch auf die Corona-Pandemie. Wie mehrfach berichtet, sind persönliche Besuche im Rathaus derzeit nur mit vorheriger Anmeldung und Terminvereinbarung möglich – was wiederum für zusätzlichen Aufwand und auch längere Wartezeiten sorgt.

Im ersten Schritt seien deshalb in die Online-Terminvergabe die besucherintensiven Bereiche Bürgerservice, Standesamt, Führerschein- und Zulassungsstelle eingebunden. „Die Ausweitung des Services auf weitere Bereiche ist in Planung“, heißt es aber in der Pressemitteilung der Stadt. „Ich freue mich, dass wir den Frankenthaler Bürgern damit eine Erleichterung an die Hand geben können. Wer zukünftig bequem online einen Termin vereinbart, spart Zeit am Telefon und entlastet so auch die Mitarbeiter“, zitiert die Stadt Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU).

Mehrere Anliegen möglich

Der Weg zum persönlichen Termin ist tatsächlich recht übersichtlich und unkompliziert, wie die RHEINPFALZ in der Testumgebung des Systems ausprobieren konnte. Auf der Internetseite der Stadt können Nutzer unter www.frankenthal.de/onlinetermin zunächst die Stelle auswählen, die zuständig ist. Im Anschluss stehen verschiedene Anliegen zur Auswahl. Dabei ist es möglich, mehrere Vorgänge auszuwählen – beispielsweise wenn eine Familie mehrere Ausweispapiere neu beantragen muss oder unterschiedliche Dinge im selben Bereich zu bearbeiten sind. Mit einem weiteren Klick geht es dann zu den noch freien Terminen. Sobald hier die Auswahl getroffen ist, bekommt der Bürger eine Bestätigung seiner Reservierung per E-Mail.

Formalien zu beachten

Einige Formalien sind nach Darstellung der Stadt allerdings trotzdem zu beachten: Nach einer Sicherheitsfrage müssen Nutzer einwilligen, dass Verantwortliche bei der Verwaltung die eingegebenen personenbezogenen Daten für das Buchen und Abwickeln der Termine verarbeiten dürfen. Außerdem ist ein Klick fürs Akzeptieren der Datenschutzhinweise zur Einwilligungserklärung, der Datenschutzerklärung selbst und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – kurz AGB – nötig. Wer möchte, kann persönliche Daten für zukünftige Anfragen im System mit dem Namen „TeVIS-WEB“ speichern. Die Software stammt von der auf den kommunalen Verwaltungsbereich spezialisierten Firma Kommunix aus Unna (Westfalen).

Noch Fragen?

Online-Terminvergabe auf der Internetseite www.frankenthal.de/onlinetermin.

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