Frankenthal Stadt zeigt sich zufrieden bei erster Bilanz zum Strohhutfest: Rund 200.000 Besucher

Die Zeit der Frankenthaler Feiertage ist abgelaufen. Jetzt werden wieder die Minuten bis zum nächsten Fest gezählt.
Die Zeit der Frankenthaler Feiertage ist abgelaufen. Jetzt werden wieder die Minuten bis zum nächsten Fest gezählt.

Rund 200.000 Besucher besuchten das Strohhutfest, 50 Bands spielten auf, etwa 14.000 ausgeschenkte Schorle alleine in der Erkenbertruine – die Zahlen sprechen für sich.

Auf sechs Bühnen, in Vereinszelten und an mehr als 100 Ständen wurde gefeiert. Besucher aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar sorgten laut einer ersten Bilanz der Stadt für eine fröhliche und friedliche Atmosphäre und einen „Innenstadtbelastungstest“ in seiner schönsten Form.

„Das Strohhutfest steht wie kein anderes Ereignis für das besondere Lebensgefühl in Frankenthal. Es hat sich gezeigt, wie lebendig, gastfreundlich und engagiert unsere Stadtgesellschaft ist“, wird Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG) zitiert. Er dankt allen Vereinen, Ehrenamtlichen, Beschickern, Sponsoren, Einsatzkräften und Mitarbeitenden der Stadt, die dieses Fest möglich gemacht hätten. Insbesondere der Samstag erwies sich laut Stadt als äußerst besucherstark, nachdem am Eröffnungstag zeitweise kräftige Regengüsse den Festbetrieb etwas störten. Die Beschicker zeigten sich laut Stadt sehr zufrieden. Viele hätten von guten Umsätzen berichtet.

Timo Schlüter verabschiedet

Das Kinderstrohhutfest hat sich laut Stadt seit seiner Verlegung in die Willy-Brandt-Anlage noch stärker als Treffpunkt für Familien etabliert. Die Fläche habe viel Platz zum Toben, Spielen und Entdecken geboten. Das Bühnenprogramm sei gut besucht worden. Gelungen sei auch die Premiere der Moderation des Programms: Sechs Kinder führten, neben Timo Schlüter, durch das Programm. Emotional sei es beim Abschied von Timo Schlüter geworden, der letztmals durch das Kinderstrohhutfest führte. Erstmals präsentierte sich das Kinderstrohhutfest zudem mit einem an das Strohhutfest angelehnten Logo, gestaltet von der Frankenthaler Grafikdesignerin Heike Behrend. Bis auf einen wetterbedingten vorgezogenen Veranstaltungsabschluss am Donnerstag sei alles reibungslos verlaufen. Insgesamt besuchten laut Stadt rund 1000 Kinder den Familienbereich.

Als wichtige Informationsplattform erwies sich laut Stadt die Frankenthal-App. Besucher hätten sich so über Programmänderungen, aktuelle Hinweise und das Tagesprogramm informieren können.

Polizei: Überwiegend friedlich

Aus polizeilicher Sicht verlief der zweite und dritte Strohhutfesttag überwiegend friedlich. Am Freitag wurden sieben Körperverletzungsdelikte aufgenommen. Gegen einen 23-Jährigen lag ein Haftbefehl vor. Ein 22-Jähriger kam in Gewahrsam. Am Samstag waren es ebenfalls sieben Körperverletzungsdelikte. Zudem kam es zu zwei Widerstandshandlungen gegen Kräfte des Kommunal- und Vollzugsdienstes der Stadt sowie gegen einen Polizisten in zivil, welcher vor der Dienststelle zwei Kontrahenten trennte. Insgesamt wurden 14 Personen mittels Platzverweis des Festes verwiesen.

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