Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Sportplanung: Stimmige Methode

Sport ist inzwischen vielfältiger: Auch öffentlich zugängliche Trainingsformen wie diese Calisthenics-Anlage gehören dazu.
Sport ist inzwischen vielfältiger: Auch öffentlich zugängliche Trainingsformen wie diese Calisthenics-Anlage gehören dazu.

Wenn sie den Sport gezielt fördern will, braucht die Stadt vor allem eins: Informationen. Sie kann es sich schlicht nicht mehr leisten, am Bedarf vorbei zu investieren.

Das Papier, das in den nächsten Wochen und Monaten unter Beteiligung von Bürgern und Vereinen entstehen wird, ist ein ganz wichtiger Schritt für die Zukunft des Sports in Frankenthal. Ganz banal: Wer planen möchte, muss wissen, was er hat und was er braucht. Die Methode des mit der Konzeption beauftragten Instituts ist insofern stimmig: Bestandsaufnahme bei der Infrastruktur, Umfrage unter den Zielgruppen, Rückkopplung mit Fachleuten. Dass Kapazitäten in Hallen und auf Plätzen ausgeschöpft und Investitionen sorgfältiger geprüft werden müssen, ist keine irrsinnig neue Erkenntnis. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Kommunen sind klamm. Und: Sport ist inzwischen deutlich vielfältiger geworden. Diese Interessen zu bündeln und ihnen dadurch besser gerecht zu werden, sollte das zentrale Ziel dieser Konzeption sein.

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