Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Sieg für SG im letzten Heimspiel

Marie Lang war mit sechs Toren treffsicherste Spielerin der SG Lambsheim/Frankenthal.  Foto: BOLTE
Marie Lang war mit sechs Toren treffsicherste Spielerin der SG Lambsheim/Frankenthal.

Mit dem Gefühl des sicheren Klassenerhalts im Rücken haben die Pfalzliga-Handballerinnen der SG Lambsheim/Frankenthal den nächsten Erfolg eingefahren: 21:18 (12:11) besiegte die SG im letzten Heimspiel die HSG Mutterstadt/Ruchheim. Auch der SC Bobenheim-Roxheim darf sich nach dem 29:25-Sieg bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt über ein weiteres Jahr Pfalzliga freuen.

Für die SG Lambsheim/Frankenthal gab es nach dem Sieg gegen den Tabellenvierten Mutterstadt/Ruchheim eigentlich keinen Grund zur Traurigkeit. Die SG wird in der kommenden Saison wieder in der Pfalzliga antreten. Dafür flossen bereits vor dem Spiel die ersten Tränen. SG-Spielerin Leslie Teufert, die nach der Saison eine sportliche Pause einlegt, wurde von ihrer Mitspielerin Lisa Konrad emotional verabschiedet. „Weniger blaue Flecken nach dem Training“, erhofft sich Konrad scherzhaft für die Zukunft.

Lambsheim/Frankenthal benötigte einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Unkonzentriertheiten bei den Abspielen führten zu schnellen Torerfolgen der Gäste, die durch die auffällige Janine Leske mit 3:1 in Führung gingen (6.). Norbert Landaus Mannschaft hatte sichtliche Probleme mit der aggressiven Zweikampfführung der HSG.

Es dauerte bis zur 21. Minute, ehe Lambsheim durch Dana Koch das erste Mal ausglich. Von diesem Zeitpunkt an waren die Gastgeber spielbestimmend. Nach Lisa Konrads Siebenmeter (30.) hätte es sogar fast mit einer Zwei-Tore-Führung zur Halbzeitpause geklappt. Doch ein Freiwurf von Gäste-Spielerin Tanja Matheis fand in der Schlusssekunde noch den Weg ins Tor.

Davon ließ sich die Mannschaft von Norbert Landau aber nicht beeindrucken. Die SG erwischte einen guten Start in den zweiten Durchgang. Und Teuferts Treffer zum 15:11 bescherte einen komfortablen Vorsprung, den sich die Heimmannschaft nun nicht mehr nehmen lassen wollte (37.). Auch wenn die Gäste noch mal auf ein Tor herankamen, blieb ihnen der Ausgleich verwehrt.

Die beste Gelegenheit vergab Leske, die mit einem Siebenmeter an Ersatztorhüterin Viktoria Rößnick scheiterte (44.). Die Partie war spätestens entschieden, als die treffsichere Marie Lang zwei Minuten vor dem Schluss zum 21:16 traf. Für SG-Trainer Norbert Landau stimmte lediglich das Ergebnis. „Spielerisch hat mir das gar nicht gefallen. Wir waren viel zu verkrampft“, bewertete er den Auftritt seiner Mannschaft. Er sei heilfroh, dass die Saison endlich zu Ende ginge. Gäste-Coach Thomas Ohly hatte einige seiner Leistungsträgerinnen zu ersetzen. „Unser gesamter Rückraum hat heute gefehlt.“ Das habe sich gerade in der Offensive bemerkbar gemacht.

So spielten Sie

SG Lambsheim/Frankenthal: Florentine Geibel, Rößnick - Fett (2), Formanski (1), Bogusz (1), Teufert (2), Konrad (4/1), Lang (6/5), Dana Koch (3), Sauer (2), Julia Koch, Maximiliane Geibel

HSG Mutterstadt/Ruchheim: Czizinski - Hörl, Schnorr (1), Jülly, Schuch (5), Matheis (2), Hild (2), Häcker (1), Reuther (3), Leske (4/2)

Spielfilm: 1:3 (6.), 4:7 (12.), 8:8 (21.), 12:11 (Halbzeit), 15:11 (37.), 20:16 (53.), 21:18 (Ende) - Siebenmeter: 7/6 - 5/2 - Zeitstrafen: 1 - 2 - Beste Spielerinnen: Lang, Konrad, Teufert - Schuch, Leske - Zuschauer: 30 - Schiedsrichter: Schnurr (Offenbach).

Große Freude beim SC Bobenheim-Roxheim

Eine Woche nach der SG Lambsheim/Frankenthal hat sich auch der SC Bobenheim-Roxheim das Startrecht in der Handball-Pfalzliga für die kommende Runde gesichert. Die Mannschaft von Trainer Heiko Breth gewann bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt 28:25 (15:12).

Zu Beginn der Partie sah es allerdings nicht gut aus für die Gäste, die 2:4 zurücklagen. Nach dem 8:8 durch Natalie Görtz entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem sich der SC leicht absetzte. Maria Diemers Treffer zum 25:21 schien die Vorentscheidung zu sein. Der SC ging aber weiter voll konzentriert zur Sache und ließ sich auch durch die Rote Karte für Lena Reber (58.) nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben um jeden Ball gekämpft und verdient gewonnen“, befand Breth.

So spielten sie

SC Bobenheim-Roxheim: Carmen Stephan, Fenselau - Stauffer (1), Görtz (4), Menger (1), Carina Stephan (5), Kühn (2), Diemer (10/4), Mehrhof (1), Reber (3), Daut (1).

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