Frankenthal Siebert-Team mit erstem Punktverlust

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LUDWIGSHAFEN. Die Damen 60 des TC Grün-Weiss Frankenthal mussten am Samstag nach zwei Siegen in der Regionalliga Südwest bei BASF TC Ludwigshafen ihren ersten Punktverlust hinnehmen. In einer spannenden Begegnung verpasste das Team seine Siegchancen. Frankenthals Spitzenspielerin Ruth Hermann im Einzel und das Doppel Siebert/Hundertmark verloren jeweils ganz knapp im Matchtiebreak.

Nach dem Punktverlust steht Grün-Weiss mit 5:1 Zählern weiterhin auf Platz eins, Verfolger Lindenau (3:1) rückte aber nach einem 10:4-Sieg gegen Frankfurt auf Platz zwei vor. „Wir sind enttäuscht, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Gerade bei der BASF hätten wir gerne gewonnen, Ludwigshafen hat sich den Punkt aber durch eine starke kämpferische Leistung verdient“, berichtete GW-Mannschaftsführerin Ingeborg Siebert. Im Spitzeneinzel der stärksten Spielerinnen überraschte Doris Helfferich die bisher noch ungeschlagene Frankenthaler Nummer eins, Ruth Hermann, mit einer starken läuferischen Leistung. Hermann unterlag 7:6, 2:6 und 5:10. „Helfferich hat alles zurückgebracht. Mit Ruths Sieg haben wir gerechnet, sie ist eigentlich immer eine Bank“, erläuterte Siebert. Stark spielten Marlies Knorr und Umeko Hundertmark, die ihre Matches gegen Helga Schluppkotten und Eva Hoffmann klar in zwei Sätzen gewannen. Keine Chance hatte Siebert gegen Marliese Stengel. „Sie hat mich laufen lassen, auch ans Netz gelockt, und dann mit einem hohen Ball den Punkt gemacht. Ich habe gegen sie kein Mittel gefunden“, meinte Siebert nach ihrer 1:6, 2:6-Niederlage. Nach den Einzeln stand es 4:4. Für einen Sieg hätten die GW-Damen nun beide Schlussdoppel gewinnen müssen. Hermann und Knorr legten mit ihrem 6:3, 6:4-Sieg gegen Schluppkotten und der nur im Doppel eingesetzten Gaby Müller vor und sicherten ihrem Team zumindest einen Punkt. Auch das zweite Doppel Hundertmark/Siebert war gegen Stengel/Hoffmann lange auf Siegkurs. Der erste Satz ging mit 6:2 an Frankenthal. „Was im zweiten Durchgang los war, ist mir ein Rätsel. Wir sind ständig einem Rückstand hinterhergelaufen und haben den Satz etwas unnötig mit 4:6 abgegeben“, erklärte Siebert. „Im Matchtiebreak haben wir uns nach einem 2:5-Rückstand wieder zurückgekämpft und zum 8:8 ausgeglichen. BASF hatte dann bei 9:8 Matchball und siegte glücklich, weil uns ein Doppelfehler unterlief.“ Am Samstag treffen die Grün-Weiss-Damen in ihrem letzen Ligaspiel auf Verfolger Lindenau. Sollte das Siebert-Team gewinnen, wäre dem Aufsteiger die Meisterschaft kaum noch zu nehmen, auch wenn Lindenau am letzten Spieltag noch gegen BASF TC punkten kann. So spielten sie BASF TC – Grün-Weiss Frankenthal 7:7 Einzel: Helfferich - Hermann 6:7, 6:2, 10:5; Schluppkotten - Knorr 2:6 0:6; Hoffmann - Hundertmark 3:6, 3:6; Stengel - Siebert 6:2, 6:1 Doppel: Schluppkotten/Müller - Hermann/Knorr 3:6, 4:6; Stengel/Hoffmann - Hundertmark/Siebert 2:6, 6:4 10:8. |abw

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