Frankenthal Scheib macht’s kurz
FRANKENTHAL. Florian Scheib vom gastgebenden Verein TC Flomersheim hat beim vierten Zwiwwelcup das Herren-Einzelturnier der Leistungsklassen (LK) 4 bis 15 gewonnen. Am Sonntag setzte er sich im Finale mit 6:1 und 6:2 gegen Yannick Scholz vom TC Schwarz-Weiss Bad Dürkheim durch. Die Veranstalter freuten sich über die große Resonanz. Erneut gab es mehr Anmeldungen als Teilnehmerplätze.
32 Spieler umfasste das Teilnehmerfeld des Zwiwwelcups. Gekämpft wurde in zwei Kategorien. Die stärkeren Spieler traten im Turnier der LK 4 bis 15 gegeneinander an, die „schwächeren“ in einem eigenen Wettbewerb für die Leistungsklassen 15 bis 23. In der ersten Gruppe setzte sich Vorjahressieger Florian Scheib durch. „Florian hat sich mit schnellen Matches durchs Turnier gespielt, auch das Finale war eine klare Angelegenheit“, berichtete TC-Sportwart Fabian Renz, der den Zwiwwelcup zusammen mit Jörg Zatzkowski organisiert hat. Florian Scheib erwischte laut Renz am Samstagabend auch das einfachere Halbfinale. Gegen Aaron Kreis (TC Haßloch) hatte der Lokalmatador keine große Mühe (6:1, 6:2), während sein Endspielgegner Yannick Scholz gegen Fabian Poestger (TC Grün-Weiss Neustadt) in den ersten beiden Sätzen über die volle Distanz gehen musste (7:6, 6:7) und das Match erst im engen Champions-Tiebreak (10:7) für sich entscheiden konnte. Das Turnier für die Spieler der Leistungsklassen 15 bis 23 gewann Sascha Pflüger vom TV 1896 TA Ruchheim. Er setzte sich im zweiten Finale der Hauptrunde mit 6:0 und 6:1 gegen Daniel Simon (TC Mörsch) durch. Wer gleich sein erstes Match verloren hatte, konnte in der Nebenrunde weiter auf Titeljagd gehen. Im Wettbewerb der höheren Leistungsklassen setzte sich Fabian Schmidt (TC Haßloch) in der Nebenrunde durch. Gegen seinen Finalgegner Alexander Schleicher vom TC Lambsheim musste er aber in den Match-Tiebreak gehen (6:7, 6:0, 10:7). In der Nebenrunde der Leistungsklassen 15 bis 23 war wiederum ein Flomersheimer Spieler erfolgreich. Max Kempter gewann das Finale gegen Jonas Reggelin (Park TC Ludwigshafen) 6:3 und 6:3. Die Bilanz der Organisatoren fiel nach drei Tagen Zwiwwelcup positiv aus. „Das Turnier hat sich in der Region etabliert. Inzwischen haben wir viele Stammspieler, die sich über die familiäre Atmosphäre hier freuen“, erklärte Renz. Auch mit dem Wetter hatten die Veranstalter Glück. Nur am Samstagmorgen mussten die Begegnungen wegen des Regens etwas nach hinten verschoben werden. Pünktlich zum EM-Viertelfinalspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft seien alle Halbfinals beendet gewesen. Für 2017 sei auf jeden Fall eine Neuauflage geplant. Es werde sogar darüber nachgedacht, ein Damenfeld anzubieten, so Renz. „Doch das ist letztlich auch eine Platzfrage.“ |gnk