Fußball
SC Bobenheim-Roxheim will die Rote Laterne abgeben
Die Stimmung sei trotz des Tabellenstandes und des sicheren Abstieges in die A-Klasse gut, sagt SC-Mittelfeldmann Robin Wanger. Das habe vor allem mit dem Trainerwechsel zu tun. Doch nicht nur die Stimmung sei deutlich verbessert, auch die Spielidee hat Norbert Prehn angepasst.
„Beim vorherigen Trainer sollten wir hoch pressen und vorne drauf gehen – das ging gar nicht gut, weil wir so anfälliger waren“, erklärt Wanger. Nun sei das anders. Der SC lasse den Gegner kommen und setze auf ein schnelles Umschaltspiel. Das klappt laut Wanger gut, auch weil im Team viele schnelle, junge Spieler sind.
Dafür sind sie jedoch sehr unerfahren. Nicht so Wanger. Mit seinen 26 Jahren ist der SAP-Software-Berater einer der ältesten Spieler im Team von SC-Coach Norbert Prehn. Der Mittelfeldspieler spricht viel mit den jungen Mitspielern, versucht, Ihnen die Angst vor Fehlern zu nehmen. „Was wir ihnen mitgeben können, ist, wie so ein Spiel ablaufen kann“, erklärt der „Zehner“.
Wie das Spiel gegen den VfB Hochstadt abläuft, weiß er noch nicht. Klar ist aber, dass Wanger und Co. am Sonntagabend in der Tabelle vor den Gästen stehen wollen. „Unser Anspruch muss es sein, gegen Hochstadt gewinnen zu wollen“, sagt Wanger.
Bis auf drei Jahre, die er beim SV Horchheim verbrachte, spielte Wanger ausschließlich für den SC. Wenn es nach ihm geht, bleibt das auch so. „Gerade jetzt passt es wieder sehr gut. Ich habe überhaupt keine Wechselgedanken und bin mit dem SC sehr verbunden.“ Damit dürfte klar sein, dass der SC auch in der kommenden Saison auf Wanger bauen kann.
Dann jedoch in der A-Klasse – und dahin schweift bereits der Blick des 26-Jährigen. „Soweit mir bekannt ist, bleibt die Mannschaft im Kern zusammen“, verrät Wanger. Zudem konnte der SC bereits zwei externe Neuzugänge präsentieren. Mit Maximilian Haltenberger (Schwarz-Weiß Frankenthal) und Jonas Vogel (LSC A-Jugend) wechseln zwei ehemalige SC-Akteure zurück an den Binnendamm.
Sicherlich ein Gerüst, mit dem der SC in der A-Klasse mithalten kann. Bis es dazu kommt, muss die Prehn-Elf aber noch einige Spiele absolvieren.