Fußball
SC Bobenheim-Roxheim gastiert im Gipfeltreffen der A-Klasse Rhein-Pfalz beim SV Weisenheim
Wenn man nach drei Begegnungen schon von einem Gipfeltreffen sprechen kann, dann findet dieses für die A-Klasse Rhein-Pfalz am Freitag (19.15 Uhr) in Weisenheim statt. Spitzenreiter SVW empfängt den Tabellenvierten SC Bobenheim-Roxheim.
„Klarer Favorit ist Weisenheim“, betont SC-Trainer Norbert Prehn, dessen Mannschaft aus den ersten drei Partien sieben Punkte holte und dabei die Prüfungen gegen zwei der heißesten Aufstiegsaspiranten bestanden hat. Gegen den TuS Dirmstein gab es zum Saisonauftakt ein 2:2 und bei Schwarz-Weiß Frankenthal siegten die Gelb-Blauen 3:1. Da sind Vorsicht und volle Konzentration angebracht. Als der SCB vor zwei Jahren aus der Bezirksliga abstieg, gewann Weisenheim bei Partien (3:1, 5:0). Ein Jahr später erwischte es auch den SVW.
Vogel weggeflogen
„Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Weisenheim. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Wir haben großen Respekt vor der Mannschaft“, sagt Norbert Prehn. Vor allem die Offensivpower der Weisenheimer sei beeindruckend, verweist er auf die Außen Marc Heisel – mit sechs Treffern derzeit erfolgreichster Torjäger der Liga – und Lukas Löffel. „Wenn dann noch Daniel Schattner mit nach vorne kommt, ist das schon eine Macht“, weiß der SC-Coach. Er muss auf seinen derzeit besten Torschützen erst einmal verzichten – für die nächsten vier Monate, denn so lange dauert das Auslandssemester, zu dem der bislang dreimal erfolgreiche Jonas Vogel in die USA gereist ist.
Allerdings kann Prehn gegen Weisenheim aber wieder auf Leistungsträger Kevin Bernhardt zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler ist aus dem Urlaub zurück. Verletzt fehlen zudem Max Prehn und Michel Russo. Wichtig sei es zunächst gegen Weisenheim die ersten zehn Minuten deren hohem Pressing und dem Angriffsdruck zu widerstehen, sagt Norbert Prehn.
Schattners Respekt
„Das dürfte eine schwierige Aufgabe werden, denn wir werden wohl gegen den bislang stärksten Gegner antreten“, verrät auch SVW-Spielertrainer Daniel Schattner Respekt vor dem Gegner. Zu den großen Überraschungen im Team der Weisenheimer zählt Tim Reither, der von Rot-Weiss Seebach II gekommen ist. „Tim hat sich schnell angepasst, setzt die Anforderungen rasch um, ist lauf- und kampfstark und bringt eine ordentliche Geschwindigkeit mit“, beschreibt der Schattner den „typischen Außenstürmer“.
Reither sei empfohlen worden, und es habe sofort gepasst, berichtet Schattner. Dass der neue Mann auch einen guten Abschluss hat, sieht man an seinen bisherigen drei Treffern. Reither traf in jedem Spiel, stand stets in der Startelf und erzielte gegen Maxdorf und in Maudach jeweils das wichtige 1:0. In der vorigen Saison kam er achtmal für Seebachs „Erste“ zum Einsatz, jeweils als Einwechselspieler. Als echter Gewinn – und das ist dieses Mal keine Überraschung – entpuppte sich auch Schattners Halbbruder Yanic Holzner, der vom damaligen Landesligisten TuS Altleiningen kam und in allen Begegnungen auf der Sechs auf lief und mit Timo Konietzka, der den defensiveren Part übernimmt, ein gutes Gespann bildet.