Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Sanierung der B9: Belastungsprobe für Vororte

Auch Eppstein wird sich auf eine Menge Ausweichverkehr einstellen müssen, vor allem zu Beginn der Bauarbeiten.
Auch Eppstein wird sich auf eine Menge Ausweichverkehr einstellen müssen, vor allem zu Beginn der Bauarbeiten.

Die Sanierungsarbeiten auf der B9 sind dringend nötig. Aber sie werden ein Geduldsspiel für Pendler und Anwohner – über lange Monate.

Das wird noch eine Menge Nerven kosten. Ab Ende der Woche bekommen Autofahrer einen ersten Vorgeschmack darauf, was es bedeutet, auf der B9 in den kommenden Monaten nicht so voranzukommen wie gewohnt. Dann wird die Fahrbahn zwischen Studernheim und Oggersheim schon mal auf eine Spur verengt. Ende des Monats fährt der Landesbetrieb Mobilität dann das große Programm und sperrt sie auf diesem Abschnitt in Richtung Norden komplett.

Dass die Fahrbahn grundlegend saniert und die Verkehrssicherheit durch eine verstärkte Befestigung des Mittelstreifens erhöht wird, ist erst mal eine gute Nachricht. Die zweite: Die Zu- und Abfahrt zum Gewerbegebiet westlich der B9 bleibt von der Maßnahme unberührt. Muss sie auch, um noch mehr wirtschaftlichen Schaden und noch mehr Verkehrschaos im dicht besiedelten Oggersheim zu vermeiden. Nur wird die Freigabe dieses Teilstücks bis zur Abfahrt Oggersheim-West zusätzlich zur Verwirrung und Irrfahrten beitragen.

Wenn’s gut läuft, haben sich die Verkehrsabläufe bis Mitte November eingespielt. Aber bis dahin möchte man nicht tauschen mit einem Anwohner in der Dürkheimer oder Eppsteiner Straße.

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