Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Riskante Strategie

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Mitdenken und mitplanen ist wichtig. Die Bürgerinitiative im Pilgerpfad läuft allerdings Gefahr, nur als Verhinderer wahrgenommen zu werden.

Warum wohl ist in die Gewerbeimmobilie am Jakobsplatz jahrzehntelang nicht investiert worden? Die Antwort ist simpel: Weil sich das über ein gewisses Maß hinaus für den damaligen Eigentümer nicht gelohnt hätte. Warum wohl hat sich der jetzige Eigentümer überlegt, auf dem Grundstück einen neuen Einkaufsmarkt plus Wohnungen zu bauen? Auch die Antwort hierauf ist simpel: Weil sich nur so eine Investition dieser Größenordnung lohnt. Das muss auch die Bürgerinitiative im Pilgerpfad irgendwann akzeptieren. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass sie nicht als Partner innerhalb des Gestaltungsprozesses für das Wohnquartier gesehen wird, sondern als Verhinderer und Nein-Sager. Mit Fundamentalopposition gegen jede Form der Bebauung wird sich im Problemviertel nichts bewegen. Wer den Bogen überspannt, riskiert den Totalabsturz: Bekommen die Investoren von Pro Concept keinerlei Perspektive, ein wirtschaftlich interessantes Projekt realisieren zu können, werden sie sich irgendwann von dem alten Kasten trennen. Was dann?

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