Frankenthal Regionaler Arbeitsmarkt im Februar stabil

Mit Prognosen, wohin sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten entwickelt, ist die Behörde noch zurückhaltend.
Mit Prognosen, wohin sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten entwickelt, ist die Behörde noch zurückhaltend.

Die Arbeitslosenzahlen sind im Februar leicht zurückgegangen. Beim Blick auf die weitere Entwicklung des Arbeitsmarkts gibt es Grund zur Hoffnung, aber auch zur Sorge. Corona-Krise und Ukraine-Krieg sind hier die Stichworte.

Nach dem saisonal üblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar hat sich der Arbeitsmarkt in der Region stabilisiert. Im Raum Frankenthal hatten nach Angaben der Agentur für Arbeit 2252 Menschen im Februar keinen Job – 31 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank der Behörde zufolge um 0,1 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent. Im Februar waren mehr als 400 Männer und Frauen weniger arbeitslos gemeldet als zum selben Zeitpunkt 2021, berichtet Ralf Lenke, Leiter der Frankenthaler Geschäftsstelle.

Lenke grundsätzlich optimistisch

Optimistisch ist Lenke wegen in Kürze wegfallender Corona-Beschränkungen. Dies werde beispielsweise dem Einzelhandel und der Gastronomie helfen. Das bessere Wetter führe zu mehr Aufträgen im Bau- und Gartenlandschaftsbaugewerbe. „Wie stark sich der Krieg in der Ukraine, die Sanktionen gegen Russland, die daraus resultierenden Lieferengpässe und steigenden Rohstoffpreise mittelfristig auf unseren Arbeitsmarkt auswirken werden, ist aktuell noch nicht absehbar“, sagt er.

Weniger freie Stellen gemeldet

Geringer als in der jüngsten Vergangenheit ist das Stellenangebot: Der Agentur für Arbeit Frankenthal wurden im Februar 106 neue Stellen gemeldet, 82 weniger als im Vormonat. Der dort registrierte Bestand umfasst aktuell 487 Jobmöglichkeiten, von denen 356 in der Stadt Frankenthal angesiedelt sind.

fra_arbeit_02_2022_ngen
x